3 Anfängerfehler beim Wertpapierkauf und wie man sie rückgängig macht

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20 Responses

  1. DERKRIGR sagt:

    Zu 1) – Aktiensparpläne gibt es bei Consors schon zu 1,5%!

    Zu 3) – „einen ETF, der auf dem DAX und einen, der auf dem DivDAX basiert. Der eine schüttet aus, der andere nicht “ (ich habe gelernt, was das zitieren angeht“

    Vorsicht mit derartigen Behauptungen. Es gibt ETFs auf den Dax die ausschütten und ETFs auf den Dax die nicht ausschütten. Der DivDax hingegen ist etwas völlig anderes. Im DivDAX befinden sich nur 15 Unternehmen aus dem DAX, die die höchste Dividendenrendite haben. Meiner Meinung nach bietet dir dieser ETF (oder ein Engagement in DivXYZ-Titel) kaum Mehrwert.

    • Zuallererst einmal: Herzlichen Glückwunsch für’s erfolgreich durchgeführte Zitieren! 😉

      Du hast absolut recht. Ich möchte zu 3) nur drauf hinweisen, dass ich von „meinen“ zwei ETFs erzähle. Mir ist bewusst, dass es dutzende verschiedene DAX bzw. DivDAX Indexfonds gibt. Bloß in meinem Fall ist der eine ausschüttend, der andere nicht, und ich bevorzuge (100% subjektiv 😉 ) einen der beiden.
      Des Pudels Kern ist einfach, dass ich davon abrate an zwei verschiedenen Stellen in mehr oder weniger gleiche Werte zu investieren.

  2. DERKRIGR sagt:

    Noch ein Hinweis zu ETFs – neben dem Punkt ob sie ausschütten oder nicht ist noch interessant, wie sie abgebildet werden – ob replizierend oder per swapping. Da ich persönlich das Swapping bis heute nicht 100% verstehe, ziehe ich die Replizierer vor. (Note an mich: Da Swapper regelmäßig preiswerter sind, vielleicht nochmal nachlesen!!!)

    Das Domizil des Fonds und die daraufhin eventuell notwendige Steuererklärung sollte für eine Mathematikerin keine Hürde sein 😉

  3. Hallo!
    Gerade gelesen: am 16. März ist Tag der Aktie ausgerichtet von diversen Brokern (ING, Conors etc.). Da kannst du DAX-Aktien ohne Gebühr kaufen (ab 1000 € Investition). Wenn du das als Schnitt der Gebühren mit deinen zwei „Fehlkäufen“ zusammenrechnest, dann brauchst du dich nicht mehr SO grämen. Ich investiere pro Monat einen relativ fixen Betrag + den seit dem letzten Monat eingegangenen Dividenden. Dann liegen die nicht blöd rum und man sieht schön den Zinseszinseffekt.

    Zu Punkt 2:
    Solange man nicht 40 Stunden pro Woche im Handelssaal einer Großbank verbringt, sollte man das mit dem Market-Timing nicht allzu ernst nehmen. Ich selbst wollte mich schon als Börsen-Orakel verdingen, denn nach fast allen meinen letzten Käufen sind die jeweiligen Aktien zunächst mal mehr oder weniger abgeschmiert. Es war schon fast unheimlich.
    Auf lange Sicht (buy & hold) ist mir das aber egal und bis auf wenige Positionen (Öl: aua!) habe ich „Recht behalten“.

    • Hallo!
      Ja, das mit dem Tag der Aktien habe ich gestern auch gelesen. Ich habe leider keine 1000€ rumliegen, da sich mein Depot noch im Aufbau befindet und ich so ziemlich alles direkt investiere (Notfallgroschen ausgenommen). Im Monat etwa 500-700€ über Sparpläne.

  4. Alexander sagt:

    Moin,
    Du wirst im Laufe deiner Karriere noch tausende Fehler machen. Das ist aber kein Grund an dir zu zweifeln. Das gehört dazu. Du bist auf dem besten Weg eine erfolgreiche Anlegerin zu werden, weil du über dein Handeln und deren Ergebnisse nachdenkst und dir Lösungsmöglichkeiten überlegst. Damit bist du 99% der anderen Anlegern bereits voraus. Bin gespannt, wie es bei dir weiterläuft. Jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolg und gute Investments.

    Gruß Alexander

  5. Fruchtwein sagt:

    Ich kann Nr. 2 nicht zustimmen. Wenn die Preise fallen ist eigentlich ein guter Zeitpunkt, um einen Einsteig zum Aktienkauf zu prüfen. Natürlich sollte man hingucken, ob hier ein Unternehmen gerade kaputt geht oder ob zum Beispiel ein ganzer Sektor abgestraft wird (Öl zum Beispiel). So bin ich bei CVX eingestiegen als die Aktie bei 89,41 EUR stand. Evt wäre sie noch weiter gefallen, aber ich halte das Unternehmen für kaufenswert und unter dem „Fair Value“ und so habe ich gekauft.

    Das gleiche bei IBM, die habe ich bei 132,48 EUR erwischt. Danach sind sie noch auf ca. 120,- EUR gefallen – das hat mich geärgert, vor allem, weil ich kein Geld zum Nachschießen hatte.

    Perfektes Market Timing halte ich für unmöglich oder Glück – aber wenn alle verkaufen und flüchten ist ein guter Zeitpunkt mutig zu sein, aber man sollte seine Schlacht weise wählen 😉

  6. Den Fehler mit den Ordergebühren habe ich auch gemacht. Aber Fehler darf man machen, denn aus Fehlern kann man lernen. Noch sind Sie jung. Ich war damals auch 27, als ich sogar > 30 % Ordergebühren fabrizierte, weil mein Auftrag ein zu geringes Volumen ausmachte.

  7. Dummerchen sagt:

    Hallo Pfennigfüchsin,

    „Ich werde noch die Dividendenzahlungen im April bzw. Mai abwarten und dann verkaufe ich meine Anteile wieder.“

    Ähm, und wieso willst Du die Dividendenzahlungen abwarten? Dir ist doch sicher bewußt, dass der Kurs am Ex-Dividend-Tag ziemlich genau um die Dividendenausschüttung reduziert ausfallen wird. (Zumindest im Labor – eine tägliche Änderung des Kurses hat man ja auch so an jedem Tag.) Das heißt, Du wirst in der Summe genau den gleichen Wert erhalten.
    (Eine Dividendenausschüttung ist ja kein Bonus vergleichbar mit einer Zinszahlung bei festverzinslichen Anlagen.)

    Aus Deinen Äußerungen zum Dax vs. DivDax lese ich eine gewisse Begeisterung für Dividendenausschüttungen heraus. Ohne hier eine Diskussion für oder gegen Dividententitel vom Zaun brechen zu wollen, würde ich Dir raten, die Vor- und Nachteile der Beschränkung auf Dividendentitel abzuklären (sofern Du das nicht eh schon getan hast – ich kann ja nur aus dem obigen Zitat heraus spekulieren).

    Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich weniger von Dividendenstrategien halte und bin daher befangen. Hier mal eine (ebenfalls tendenziöse) Serie über Dividenden: http://canadiancouchpotato.com/2011/01/18/debunking-dividend-myths-part-1/
    Ich finde sie vor allem bezogen auf die psychologischen Zusammenhänge lesenswert.

    Liebe Grüße
    Dummerchen

    • Hallo Dummerchen,

      1.) Ja, ich mag Dividenden, denn ich genieße den positiven psychologischen Effekt mehr, als dass ich unter den Nachteilen leide.
      Aktuell zumindest. Wer weiß, wie das aussieht, wenn mein Depot so schwer geworden ist, dass ich mit meinen Dividenden-Einnahmen die Freibetrags-Schallmauer durchbreche :)
      2.) Richtig, der Kurs fällt um den Dividendenwert. Ich erwarte mir vom Abwarten, bis die Dividende gezahlt wurde, keinen finanziellen Mehrwert. Für mich ist das einfach nur die Verkaufs-Deadline. Ich hätte auch meinen Geburtstag wählen können 😉

      • Richtig, der Kurs fällt um die Dividende, aber nicht der innere Wert des Unternehmens. Meiner Erfahrung nach ist der dividendenbedingte Kursverlust schnell wieder aufgeholt.

      • Dummerchen sagt:

        Hallo pfennigfüchsin,
        na dann ist ja alles klar. Den psychologischen Effekt kann ich durchaus nachvollziehen. Das kann man mit dem Weltspartag prima vergleichen, als es zu Kinderzeiten von der Sparkasse neben dem schönen Zinsaufdruck im Sparbüchlein (Du merkst, ich bin noch etwas älter ;-)!) auch noch ein kleines Spielzeug-Goodie gab. Oder waren es Fähnchen ;-)? Solange Dir bewusst ist, dass es auch Nachteile geben könnte, bin ich beruhigt.
        Liebe Grüße
        Dummerchen

      • Dummerchen sagt:

        Hallo Couponschneider,
        ich habe ja nur wenig Ahnung von Unternehmensbilanzen und -kennzahlen, aber ich stelle mir unter dem simplen Ausdruck „innerer Wert eines Unternehmens“ vor, dass dieser auch den Kapitalstock des Unternehmens einschließt. Dieser sollte nach einer Dividendenzahlung durchaus gesunken sein. Die Anzahl der Anlagen und Maschinen wird natürlich (hoffentlich) die gleiche wie vor der Dividendenzahlung sein.
        Dass der Kursverlust durch die Dividendenzahlung oftmals wieder aufgeholt wird, mag durchaus sein. Ohne die Dividendenzahlung würde der Kurs aber vermutlich ebenfalls gestiegen sein. Schließlich hätte das Unternehmen ja mehr Geld im Säckel, um Investitionen vorzunehmen. Für irgendwas muss das Geld ja gut sein ;-).

  8. Hänschen sagt:

    Hallo Pfennigfüchsin,

    die Barrick-Gold würde ich übrigens behalten. Ich habe vor ein paar Jahren ebenfalls gekauft und bin aktuell gut 20% im Minus. Ein Investment, das ich heute in der Form auch nicht mehr machen würde.
    Langfristig bin ich aber davon überzeugt, das aufgrund der noch lange nicht überwundenen Finanzkrise die Edelmetalle und damit auch die Minen wieder steigen werden.
    Nur so mein Gedanke.
    Gruss und weiter so!
    Hänschen

    • Ich habe interessanterweise erst vor Kurzem einen Goldmann Sachs Artikel gelesen, wo prognostiziert wird, dass in 20 Jahren die größten Goldvorräte alle aufgebraucht sein werden. Man kann natürlich nur speekulieren, aber wenn dem so sein sollte, dann freue ich mich jetzt schon zu den Edemetall-Anlegern zu gehören.

      Über den Sinn und Unsinn der Investition in Edelmetalle, lässt sich streiten. Ich persönlich investiere sehr gerne in Gold und Silber, vor allem in physischer Form für den Heimtresor. Andere Frauen kaufen sich 1000€ Handtaschen, ich kaufe mir ’ne Unze Gold.

      Was mich eher nervt ist nicht eine Goldminen-Aktie per se, sondern ganz konkret Barrick Gold. Der Goldpreis ist Anfang des Jahres abgegangen wie Schmidts Katze und Barrick Gold wollte einfach nicht so recht mitmachen. Hätte ich mich bei Depoteröffnung für Goldcorp entschieden und nicht für die stückweise billigere Barrick-Gold-Aktie, würde ich mich gar nicht beklagen. 😉

  1. 4. März 2015

    […] Der letzte Blog den ich hier vorstelle ist zugleich auch meine jüngste Entdeckung. Unter dem Pseudonym pfennigfuechsin schreibt eine Mathematikerin, die sich arbeitstechnisch auf Abwegen in der IT-Branche befindet. Auf dem Blog geht es ebenfalls um den Weg in die finanzielle Freiheit. Ich hoffe, dass sie die finanzielle Freiheit noch nicht allzu schnell erreicht, damit sie noch lange darüber schreiben kann Allein der Titel: Sauerkraut und Zaster ist für einen Finanzblog erfrischend anders. Auch die Beiträge sind mit reichlich weiblichem Charme gespickt, sodass mir persönlich das Lesen sehr viel Freude bereitet. Wer Blogs über Geld und Finanzen generell etwas trocken empfindet, bekommt hier eventuell leichter Zugang zu einem inhaltlich spannenden und wichtigen Themenkomplex. Kostprobe: 3 Anfängerfehler beim Wertpapierkauf und wie man sie rückgängig macht […]

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