Manchmal ist einfach nur billig total in Ordnung

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14 Responses

  1. mafis sagt:

    Passend würde ich einfach mal wieder sagen. Glaube jeder muss für sich selbst wissen, was einem wichtig ist und wo er sein Geld ausgibt.

    Bei mir selbst ist es meist so eine Kosten-Nutzen-Frage. Nutze ich etwas sehr häufig, dann gebe ich auch gerne mal etwas mehr aus. Aber Preis-Leistung muss stimmen, da hast du recht.

    Und grade bei Kleidung z.B. kommt ja eh fast alles aus der selben Fabrik leider…

  2. Oliver sagt:

    Bei Kleidung bin ich inzwischen auch genügsam geworden. Wie mein Vorgänger schon geschrieben hat: Gleiche Fabrik, unterschiedliches Label. Zahnbürsten kaufe ich günstig bei ebay im Zehnerpack. Bei dem meisten Kram, was mir persönlich nicht wichtig ist, was man aber braucht, bin ich auch nicht sonderlich zimperlich.

    Bei dem Wein kann ich kleider nicht mithalten, den Unterschied schmecke ich schon. Bei Lebensmittel gebe ich dann schon mehr aus, wobei das relativ ist. Gemüse ist meist günstiger auf dem Markt, bei Fleisch oder Fisch schaut die Sache etwas anders aus. Ich gönne mir auch gerne mal Essen gehen mit Familie/Freunden. Mein Gegenrezept ist, gute Einnahmen zu generieren. Ich bin also nicht jemand, der versucht, besonders günstig zu leben bei Sachen, die ich gerne tu oder wo es mir wert ist.

    Was Sportstudio betrifft, habe ich eine ganz andere Strategie entwickelt. OK, ich wohne etwas außerhalb von München und links und rechts ist der Wald in fünf Minuten entfernt. Ich habe mir vor einigen Jahren statt Fitnessstudio ein Buch mit dem schönen Namen: Fit ohne Geräte von Mark Lauren gekauft. Einmalige günstige Anschaffung. So fit wie der Author werde ich mit meinen zarten 48 Jahren wohl nicht mehr, aber solange man seinen Schweinehund überwindet, fährt man ganz gut damit.

    Für mich persönlich möchte ich eine Balance halten, wo man ab und zu auch mal ein bisschen was ausgibt, wenn man Spaß haben möchte. Alles tu ich nicht 100% durchrationalisieren. Aber auf seine Kosten gesamt zu achten ist für mich trotzdem wichtig. Ein paar Aktien sollten immer gehen – obwohl ich das diesen Monat durch Papa Staat das erste mal seit langer Zeit nicht schaffe…

    • Fräulein Zaster sagt:

      Mit Eigengewicht trainieren ist eine schöne Sache. Ich habe dafür ein TRX-Band. Ist zwar so gesehen auch ein „Gerät“, aber man kann es in einem kleinen Beutel mit auf Reisen nehmen. Wirklich tolles Ding!

      Bei Lebensmitteln bin ich auch mehr auf Qualität aus. Mein bester „Spartipp“ dort ist: „Kaufe keine Fertigprodukte, sondern mach’s selbst“. Fertigprodukte sind mindestens genauso teuer, wie frisches Gemüse für eine Mahlzeit, nur dass du da dann weißt, was du letztendlich auf dem Tisch hast.

  3. Ric sagt:

    Hallo Fräulein Zaster,

    Ich sehe das genauso wie du. Wein, da hab ich keine Ahnung von. Der Wein für 8 EUR schmeckt mir. Sportklamotten, Aldi reicht. Außer die Schuhe, da brauche ich etwas ordentliches. Fitnessstudio, Mcfit ist doch in Ordnung.
    Was ich bei dir krass finde, ich zahle für das Fitness-Studio 19,90 EUR im Monat und dort gibt es keine Sauna oder Kurse. In welchem Studio bist du wenn ich fragen darf?

    Aber zum Thema, ich empfinde deine Sparmaßnahmen nicht als Geiz. Für mich ist es einfach eine Überprüfung der Prioritäten. Manchen Menschen ist es wichtig den teuren Wein zu trinken, andere brauchen das Premium-Fitness-Studio und wieder andere wie ich machen gerne Urlaub auch in entfernteren Ländern :-P.
    Ich denke wichtig ist, dass Geld nicht auf Teufel komm raus, aus dem Fenster zu schmeißen. Solange die Sparquote konstant bleibt und man mit seinem Lebensstandard, seinen Sparzielen und seinen Investitionen zufrieden ist, dann ist doch alles gut :-)

    Viele Grüße und einen schönen Tag.

    Ric

    • Fräulein Zaster sagt:

      8€ Wein gehört für mich definitiv schon zu Kategorie Teuer 😀

      Superfit. Das ist in Berlin die Konkurrenz zu Mcfit. Wobei die in Berlin bei Mcfit mittlerweile auch schon Kurse mit Trainern eingeführt habe, wenn ich mich recht entsinne.

      • ZombiePrinzessin sagt:

        McFit hat sogenannte „digitale“ Sportkurse eingeführt. Das heißt, in einem Video wurde die entsprechende Trainingssession aufgezeichnet.
        Ziemlich gut, muss man sagen. Ich hatte wirklich oft das Gefühl, direkt vom Trainer angesprochen zu werden. Einen Vorteil vom McFit gegenüber SuperFit sehe ich übrigens deutlich in der Aktualität der Sportgeräte und dass man seine fuqing Flasche mit auf die Trainingsfläche nehmen kann 😉

        Ansonsten kurz zum Wein – nix gegen günstigen (Mazedonien olé!), der deutlichste Unterschied zeigt sich wohl anhand der Kopfschmerzen am nächsten Tag 😉

  4. Alexander sagt:

    Zum Wein. Ich hörte letzthin ein ausführliches Interview im Radio von einem Sommelier. Der sagte auch, man solle den Wein trinken der einem schmeckt. Egal was er kostet. Einen sehr guten Wein bekommt man zwischen 10 und 20 Euro, absolute Spitzenweine bis 40 € und er kann nicht verstehen, dass es Leute gibt, die mehr ausgeben. Mein Alltagswein liegt bei 3 € und meine Weine für besondere Anlässe kosten zwischen 10 und 15 €.

    Aber wie Ric schreibt. Prioritäten überprüfen und gut ist.

    Mein PC, da sitze ich viel davor, war sehr teuer, aber ich habe jeden Tag meine Freude. Smartphone habe ich eins, weil ich muss, kostet im Monat 3 €. Langt mir vollkommen. Ein gesunder Mittelweg und dann passt das schon.

    Achja und meine Lieblingszigarren kosten gerade mal 2,15 € das Stück. Ist wie mit dem Wein, ich habe schon mal eine für 20 € probiert, war richtig gruselig.
    Beim Cognac spare ich übrigens auch nicht, der darf schon mal 80 € Kosten, aber der wird dann auch gezielt genossen (zur Zigarre^^). Der hält dann aber auch locker 2-3 Jahre.

    Klamotten müssen meine Blöße bedecken, aber die kauft meine Frau, damit nicht gar so „zerlumpt“ ausschaue. Da lege ich sehr wenig Wert drauf.

    Na dann haben wir alles abgedeckt oder?

    • Fräulein Zaster sagt:

      Haben wir. Sehr sympathisch finde ich, dass du dich von deiner Frau einkleiden lässt. Da habt ihr wahrscheinlich beide was von: Sie kann einkaufen und du kannst es bleiben lassen 😉

  5. Alpiner Jüngling sagt:

    Hmm, also zum Thema Wein zum x-ten-mal 😉 Ich komme aus dem Gewerbe bzw. habe eine Ausbildung in diese Richtung genossen. Daher muss ich leider sagen – trinken soll man auf jeden Fall das was einem schmeckt. Fairerweise muss man aber sagen das unter 6-7 € pro Flasche keine gerechte Produktion von Wein mehr stattfinden kann – sprich der Weinbauer wird eigentlich ausgebeutet. In billigeren Ländern wird die Grenze sicher etwas niedriger liegen , der Versand aber teurer .. genauso wie Großbetriebe pro Flasche weniger Kosten haben.

    Das sind so Dinge auf die ich – wenn es geht – trotz „Geiz“ – achte. Klarerweise muss ich gestehen , ich habe sicher sehr viele Dinge zu Hause die diesem sozialem Denken nicht entsprechen ( und kaufe sie immer noch ) . Aber zumindest ein wenig versuche ich es :)

    • mafis sagt:

      Schade ist eigentlich das man dies nicht vorher wissen kann. Wie schon bei der Kleidung, ob ich teuer oder billig kaufe. Am Ende sieht man nicht, ob das Geld auch bei allen in der Kette ankommt. Interessant wäre es mal überall zu sehen, wo das Geld den liegen bleibt.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Gut, dass du dir dazu überhaupt Gedanken machst. Bei Wein bin ich da nicht informiert genug, aber was Fleisch und andere tierische Produkte angeht, achte ich mittlerweile auch sehr auf die Herkunft.

  6. Ex-Studentin sagt:

    Mir kommt zugute, dass ich gar keinen Wein trinke. Gib mir eine kalte Cola im Restaurant und ich bin glücklich. 😉 Ansonsten überlege ich beim Preis immer, wie lange ich etwas davon habe oder haben möchte. D.h. ich will gar nicht so viel Wertvolles haben, weil man sich am Ende eh nur über jeden Kratzer, Riss etc. aufregt. Im Fitnessstudio war ich auch mal eine Zeit lang, aber mittlerweile setze ich aufs Fahrrad und Sport zuhause oder Sportkurse über die Arbeit. Aber letztlich schaue ich gar nicht so genau auf den Preis, wenn ich ehrlich bin. Ob ein T-Shirt nun 14 oder 19 Euro kostet, ist mir relativ wurscht. Auch, ob das Gemüse gerade im Angebot ist oder nicht. Nur, wenn ich mehrere Sachen zur Auswahl habe (Welche Nudeln? 1-Tshirt für 30€, 2 für 15€?) vergleiche ich den Preis und wäge ab. Alles in allem setze ich auf einen konstanten Lebensstil.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Jetzt wo du es sagst, das mit dem Vergleich mach ich auch. Meistens habe ich die Preise aus anderen Läden sowieso nicht im Kopf. Aber die Barilla-Nudeln schmecken genauso nach Pasta, wie die Supermarkt-Hausmarke, die direkt darunter steht und nur halb so teuer ist. 😉

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