Brauchst du das wirklich?

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11 Responses

  1. JustDoIt sagt:

    Die Last des Überflüssigen. Ich kann im Wesentlichen alles unterschreiben.

    Ich empfehle etwas, was wir regelmäßig machen: Nehmt Euch Zimmer für Zimmer, Schrank für Schrank und Schublade für Schublade vor und schmeißt alles weg, was Ihr nicht wirklich braucht. Wenn Ihr im Zweifel seid, stellt Euch die Frage: Habe ich das in den letzten zwei Jahren gebraucht? Wenn nein: Weg damit. Das geht bei uns ohne Zwang über Tage oder sogar über Wochen in loser Folge so. Die blauen Säcke füllen und füllen sich und es ist ein wohliges Gefühl der Erleichterung, diesen ganzen Mist zum Müllplatz bzw. zur Kleidersammlung zu bringen – wobei manche Dinge sogar noch verkauft werden können.

    • pfennigfuechsin sagt:

      Hallo JustDoIt!

      Genauso ist es! Dieses Vorgehen impliziert so viel Erleichterung, dass ich hoffe viele Leute damit anstecken zu können. Zualleroberst meine Mutter, die fast schon hortende Züge annehmen kann 😀 Aber man kann leider Niemanden zu seinem Glück zwingen…

  2. Luke sagt:

    Zum Thema KlimBim oder Stuff fällt mir das ein 😀

  3. pfennigfuechsin sagt:

    Have you noticed that their stuff is shit and your shit is stuff?! 😀

    Zu gut! Danke dafür!

  4. Alexander sagt:

    Ich reduziere auch und fühle mich wohl damit. Je weniger ich besitze, desto weniger Belastung habe ich.
    In einem muss ich dir aber „widersprechen“ und zwar die Wohnungsgröße. Wir (meine Frau und ich) haben während meines Studiums auf 55 m² gewohnt und waren durchaus zufrieden. Inzwischen haben wir ein Häuschen im Grünen (170 m² Wohnfläche) und wollen diese Bewegungsfreiheit nicht mehr missen. Mit 120 m² könnte ich mich im Alter noch anfreunden, aber weniger? Man gewöhnt sich einfach an die Größe und Fläche sehr schnell. Wir haben übrigens kein Gästezimmer, da wir keinen Wert auf Besucher legen und sind ziemlich puristisch eingerichtet. Eine eigene Immobilie stellt natürlich in gewisser Weise auch eine Belastung dar und kostet auch entsprechend im (Bau-) Unterhalt, daher werden wir im Alter uns eine Mietwohnung in der Stadt nehmen. Aber in der jetzigen Lebensphase sind wir zufrieden und es passt uns so wie es ist.

    • pfennigfuechsin sagt:

      Hallo Alexander,

      Ich bin auf dem Land groß geworden in einem riesigen Haus. Ich weiß, wie das mit viiiiiiel Platz ist. In meine erste eigene Wohnung ziehen war eine echte Umstellung. Sich verkleinern ist schwer, sich vergrößern geht unfassbar schnell.

      170m² fände ich für mich und meinen Freund recht viel. Aber das sage ich jetzt. Vielleicht sieht das in 3 Jahren ganz anders aus. Was weiß ich schon? Du kommst mir jedenfalls nicht wie ein unüberlegter „Horter“ vor, der aus Langeweile einkaufen geht – ein solches Verhalten fände ich hinterfragenswert. Aber wer eine große Wohnung will, soll doch bitte in einer großen Wohnung leben 😉

  5. Sparschwein sagt:

    Wir haben auch lange überlegt, uns zu vergrößern. Zuwachs bekommen, aber dann doch (zum Glück) zum Entschluss gekommen:
    – wir bleiben in unserer 100 qm Eigentumswohnung (in ca. 7-10 Jahren zu 0 % finanziert abgezahlt)
    – zusätzlich für uns und unser Kind einen Kleingarten um die Ecke zugelegt
    … und somit keine zusätzlichen 200.000 Euro für ein Haus aufgenommen.

    Uns reicht der Platz, wir können uns ins Grüne verziehen und haben weiterhin ca. 700-1000 Euro monatlich über. Das wollten wir einfach nicht missen.
    Und ich bin sau froh, dass ich meine Frau davon überzeugen konnte. 😉

    • Fräulein Zaster sagt:

      Die 100qm Wohnung (allerdings Miete) und den Kleingarten um die Ecke haben wir auch – das passende Kind kommt noch 😀
      Außerdem reicht eine Wohnung der Größe ja auch für 2-3 Kinder. Viele wollen, sobald sie Kinder haben, Platz, Platz, Platz. Irgendwann gehen die Kinder wieder und dann hat man ein Haus an der Backe, dass viel zu groß ist für 2 Personen.

      PS: Wirklich schön, dass du mit deiner Frau gemeinsam an einem finanziellen Strang ziehst. Das macht das Beziehungsleben so viel einfacher.

  6. plutusandme sagt:

    Wir sind auch nur zu zweit. Leben auf 168 quadratmeter. Unsere Hütte ist von 1896 und mit viel Liebe ( und noch mehr finaziellen Aufwand) wieder in den Ursprungszustand versetzt. Natürlich mit den heutigen modernen Materialien. Wir haben dazu einen grossen Gatten und wphnen direkt am Wasser. Wir spaten uns tatsächlich den Urlaub, denn wir wohnen dort, wo andere Leute Urlaub machen. Ausmisten und Ballast abwerfen mache ich hauptsächlich im Büro, ich arbeite von Zuhause aus. Es ist tatsächlich so, das alte Hobbys noch auf dem Speicher liegen, entweder weil sie persönlich zu wertvoll sind oder aber mit Erinnerungen behaftet. Wir haben aber vor kurzem angefangen auszumisten, einfach aus dem Grund , wenn wir die Dinge jetzt verkaufen, bekommen wir noch was dafür, später werfen wir sie einfach nur weg.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Direkt am Wasser wohnen ist ja ein kleiner Traum von mir. Nichts, wofür ich meine finanzielle Freiheit riskieren würde, aber meine optimale Wohnsituation wäre ein Hütte am Wasser mit Wald und/oder Bergen in der Nähe. Das wäre schön. Da verstehe ich total, dass man auch nicht mehr groß reisen muss.

      PS: Immer raus mit dem Gerümpel, der einem Keller oder Dachboden vollstellt. Und wenn man dann noch was dafür bekommt oder eine andere Person Nutzen daraus ziehen kann, umso besser! :-)

  7. Salva sagt:

    Hey,

    cooler Artikel und spannendes Thema. ich sehe es sehr ähnlich wie du und lebe eigentlich auch immer nur in Wohnungen die zu meiner Lebenssituation passen oder ich vermiete den Rest (so mache ich es gerade).

    Das Problem dahinter ist meiner Meinung nach die Denkweise die viele Menschen haben in Deutschland:

    Man möchte Reich aussehen!

    Ein großes Haus mit vielen Zimmern zeigt deinen Freunden und Nachbarn das du viel Geld hast und darum geht es leider sehr vielen.

    Aber möchtes man wirklich Reich aussehen oder lieber Reich sein? Ich bin lieber Reich und das heißt für mich eben nicht viel Klimmbimm und ein rießiges Haus für das ich schuften muss, sondern finanzielle Freiheit. Also das ich meine Zeit frei nutzen kann…

    Aber jedem wie er es möchte :)

    Gruß
    Salva

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