Das Haushaltskonto

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9 Responses

  1. Da sag ich doch mal Willkommen im DKB – Club. Wir haben auch ein Haushaltskonto, auf das meine Frau und ich monatlich einen prozentual gleichen Anteil unseres Gehalts einzahlen. Hiervon wird dann alles bezahlt, was einen 4 köpfige Familie im Monat so zu Leben braucht. Einmal im Jahr machen wir „Kassensturz“ Der Überschuss wird dann je zur Hälfte auf das Urlaubskonto und das Sparkonto überwiesen.

    Gruß
    Anton

    • JustDoIt2 sagt:

      Man könnte ja auch gemeinsam wirtschaften, wenn es schon eine 4köpfige Familie gibt. Besser für die Übersicht. Statt 3 Konten nur zwei bzw. besser sogar nur eines. Vielleicht gibt es aber ja auch einen plausiblen Grund. Abgesehen davon verstehe ich den Sinn dieser „Haushaltskonten“ ohnehin nicht. Ich spare einfach am Anfang jeden Monats einen festgelegten Betrag und der Rest, der auf dem Konto verbleibt muss dann fürs Leben reichen.

      • Nun ja, dass ist bei uns historisch gewachsen. Jeder hat sein eigenes Girokonto, auf das jeweils das Gehalt eingeht. Hiervon werden dann -natürlich gleich zum Monatsanfang- die anderen Konten bedient … zum einen das Haushaltskonto und zum anderen das Sparkonto. Mit dem restlichen Geld auf seinem Girokonto kann jeder machen was er will.
        Gruß Anton

  2. Ulrich sagt:

    Mir würde auch 1 Konto für alles reichen, aber dem Finanzamt und den Gerichten leider nicht. Da werden größere Geldeingänge auf dem Gemeinschaftskonto dann weltfremderweise zu Schenkungen:

    http://www.anwalt.de/rechtstipps/eheleute-raus-aus-der-oder-konto-steuerfalle_031709.html

    Daher 1 Konto pro Partner und 1 Gemeinschaftskonto.

    • Fruchtwein sagt:

      Wow, das ist krass. Ich weiß schon warum ich weg bin… – das Land der Neider und Sozialisten. o.O

      Wenn Du Ehegattensplitting anwendest, wird doch eh der Gesamtbetrag der Einkünfte auf die Ehepartner verteilt und als Einkommen versteuert, wie kann es dann eine Schenkung sein?

  3. Ex-Studentin sagt:

    Wir haben auch ein Gemeinschaftskonto (Postbank), wo wir Miete und Haushaltsgeld überweisen. Miete zahle ich mehr, da mein Freund nach seinem Studium gerade noch eine Ausbildung dran hängt. Beim Haushaltsgeld hatten wir mit 250€ pro Kopf sehr hoch gegriffen und sind nun bei mittlerweile bei 150€ pro Person, was bei uns aber auch noch zu viel ist. Aktuell lassen wir das überschüssige Geld auf dem Konto, um davon dann eben mal einen Urlaub, was für die Wohnung oder ähnliches finanzieren zu können. Auf ein separates Konto für mich alleine könnte ich (aktuell eh unverheiratet) nicht verzichten. Das ist für mich ein Stückchen Privatsphäre und auch Unabhängigkeit. Und auch wenn es unromantisch klingt: Falls man sich in 51089 Jahren mal trennen sollte, ist es auch etwas unkomplizierter. Wir witzeln manchmal darüber, dass wir uns alleine wegen der gemeinsamen Möbel eh nicht trennen werden, weil das viel zu anstrengend ist zu klären, wer was bekommt. Wenn man mal Kinder hat und es nur ein Einkommen gibt, denke ich vielleicht mal anders über das Thema Konto. Meine Eltern haben zum Beispiel nur ein gemeinsames.

    • pfennigfuechsin sagt:

      Mein Großeltern haben immer getrennte Konten gehabt. Die machen auch am Ende des Monats immer eine Gegenüberstellung wer was gezahlt hat und dann muss der der weniger für Gemeinsames ausgegeben hat nachzahlen 😀
      Okay, das ist vielleicht ein bisschen zu krass, aber prinzipiell finde ich getrennte Konten sinnvoll. Ich bin ein mehr oder weniger ein Scheidungskind und habe mitbekommen, wie haarig so was werden kann, wenn es an die Trennung geht.

      Außerdem ist es doch so: Natürlich plant man eine gemeinsame Zukunft mit dem Partner, aber häufig hat man trotzdem individuelle Pläne. Das mit der finanziellen Unabhängigkeit ist zum Beispiel mein Ding. Für meinen Freund wäre das nichts und er glaubt auch noch nicht so 100% daran, dass das überhaupt klappen kann – obwohl er mich natürlich unterstützt. Unsere Finanzen werden also auf weiteres getrennt bleiben, weil er sein Geld einfach anders verwendet, als ich es tun würde.
      Ein anderes Beispiel ist ein Bekannter von mir, der ebenfalls die finanzielle Freiheit anstrebt. Er ist mit einer Frau zusammen, die ein Kind in die Beziehung gebracht hat. Sie sind eine glückliche Familie. Aber wie gesagt, er will finanzielle Freiheit und sie setzt ihre finanziellen Prioritäten eher bei Dingen für ihren Sohn. Gegenseitig unterstützen sich die Beiden bei ihren Entscheidungen, aber da sie so verschiedene Pläne für ihr Geld haben, sagen sie selber, dass sie ihre Finanzen in nächster Zeit nicht zusammen legen werden.

      Was ich nur sagen möchte: Es gibt bestimmt viele Gründe, warum zusammengelegte Finanzen Sinn machen, aber letztendlich muss jedes Pärchen für sich entscheiden, welches Modell für sie am meisten Sinn macht. Es ist halt von außen oft viel zu schnell gesagt „Getrennte Finanzen heißt, die vertrauen sich nicht“.

      • Ex-Studentin sagt:

        Ich bin gerne auf alles im Leben vorbereitet und habe, wenn ich drüber nachdenke, das heimliche Motto „flexibel bleiben“. Zwar glaube ich naiverweise trotzdem an die Liebe fürs Leben (zufälligerweise habe ich mit meinem ersten Freund gleich einen Treffer gelandet), aber trotzdem hat man ja auch noch Interessen als Einzelperson. Das zeigen deine Beispiele ganz gut.

        In meinem Bekanntenkreis gibt es recht unterschiedliche Finanzsituationen. Da gibt es alles von: Die Hausfrau muss den Mann um jeden Euro anbetteln, da er lieber für sein neues Auto spart bis hin zu gemeinsame Finanzen, obwohl man nicht mal verheiratet ist. Sich in einer Partnerschaft wegen jedem Euro, wie bei deinen Großeltern, hinterher zu rennen, finde ich seltsam. Aber wenn beide es so wollen, ist das natürlich ihre Sache. Mein Freund und ich zahlen z.B. beim Essengehen in etwa abwechselnd oder schmeißen halt das Geld irgendwie zusammen, so wie wir gerade Bares im Geldbeutel haben. Vor allem geht es bei sowas meist nur um kleinere Beträge. Würde ich Haushaltsbuch führen, wäre das wohl unter dem Posten „Sonstiges/Ich habe keine Ahnung, was mit dem Geld passiert ist.“ gelistet.

        • pfennigfuechsin sagt:

          Was Essen gehen angeht, haben wir ein ähnliches „System“, wobei ich mir natürlich trotzdem notiere, was ich beigesteuert habe 😉

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