Geizig oder genügsam? Der feine Unterschied…

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4 Responses

  1. Ex-Studentin sagt:

    Gut auf den Punkt gebracht. Mein Bruder nennt mich schon seit der Kindheit an „geizig“, weil ich schon früh angefangen habe, mein Geld beisammen zu halten. Aber ich selbst sage immer: Ich spare nicht an anderen, nur an mir. Z.B. schaue ich bei Geschenken nicht auf jeden Euro, gebe um die 7-10% Trinkgeld und scheue keine Kosten und Mühen, um auch mal weiter weg wohnende Freunde und Familie zu sehen. Dafür spare ich an anderen Stellen. Wie du schon geschrieben hast: Man muss eben Prioritäten im Leben setzen.

    • pfennigfuechsin sagt:

      Richtig. Geizig sein ist vor allem in unserer von Konsum geprägten Umwelt etwas besonders schlimmes. Ich habe das Gefühl, dass man heutzutage irgendwie schneller als geizig tituliert wird, als es vielleicht noch zu Zeiten unserer Eltern oder Großeltern der Fall war. Aber das ist reine Spekulation.

  2. Ric sagt:

    Hi Fräulein Zaster,

    Wenn ich mit Menschen in meinem Umfeld über das Sparen rede, oder die Leute zu Besuch kommen und denken, warum leben die zu zweit auf 64 m². Dann kommt häufig das Argument ich würde nicht Leben. Ergo, man ist zu geizig.
    Ich bin anderer Meinung. Ich habe zwei Jahre lang gesparrt, weil ich das Geld nicht sinnlos ausgehen wollte und es keinen Grund gab Geld auszugeben.
    Dieses Jahr hingegen haben meine Freundin und ich eine tolle Reise nach Canada gemacht. Zusätzlich die Wohnung schön (Esstisch und Stühle neu, kleine Regale, Wärmeschutzrollos), haben neue Klamotten gekauft und ich habe mir ein gebrauchtes Motorrad zugelegt samt Klamotten.
    Aber auf die 3 Jahre gesehen, habe ich eine Sparquote von knapp 50%.

    Ich denke, jeder hat etwas das ihm wichtig ist. Bei mir sind es Reisen und das wir es zuhause schön haben. Andere mögen was anderes.
    Das meiste Geld spart man durch die Gewohnheiten, den Kaffe morgens an der Tankstelle, die große Wohnung und vorallem das Auto.

    Viele Grüße

    Ric

    • Fräulein Zaster sagt:

      Kleinvieh macht halt wirklich viel Mist.

      Ich betrachte mich auch als Häuslebauer und Weltenbummler. Soll heißen: Ich mache total gerne meine Wohnung hübsch (neulich habe ich neuen Balkonboden verlegt, natürlich in Eigenarbeit 😉 ) und würde niemals auf die Idee kommen auf eine Reise zu verzichten, nur weil ich damit meine 50% Sparquote ansonsten nicht erreichen würde.

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