Von Arbeitspanzer zu Urlaubspelle: Wie wir (fast) von Mietern zu Käufern wurden

You may also like...

41 Responses

  1. benwilliam sagt:

    heyho,

    Ohja kenne diese „Denkensweise“ der Familie nur zu gut.
    Aktien? dieses teuflische Zeug, da kann man nur verlieren.
    Nur solide Wände und solides Handwerk ist das Wahre.

    Allerdings habe ich mich trotzdem für eine Eigentumswohnung entschieden.
    (Falls es jemanden interessiert warum: habe es konkret an meiner finanziellen Situation hier beschrieben: http://benwilliam10.blogspot.de/2014/04/kaufen-oder-mieten.html)

    • Fräulein Zaster sagt:

      Genau so sieht es aus: Solide Wände und solides Handwerk.

      Schön dass du dir eine Wohnung gekauft hast. Ich bin der Meinung, wenn man ansonsten entweder nichts zurücklegt oder nicht so wirklich weiß, was man mit den eigenen Rücklagen anstellen soll, ist Eigentum die richtige Entscheidung.

  2. Pippo sagt:

    Danke für den kurzen und unterhaltsamen Beitrag, „sowas“ vermisse ich in anderen Finanz-Blogs.

  3. Dummerchen sagt:

    Schön, dass Du wieder mit einem eigenen Beitrag zurück bist. Die Wartezeit wurde zwar mit Gastbeiträgen „überbrückt“, aber um es vorsichtig zu sagen: Mir sind Originale deutlich lieber!

    • Fräulein Zaster sagt:

      Hallo Dummerchen,

      ich hab schon böse Mails bekommen, dass ich doch mal selbst schreiben soll 😀

      Freut mich jedenfalls wieder zurück zu sein. :-)

  4. Romsdalen sagt:

    Guter Beitrag!
    Vor allem der letzte Teil mit dem zinslosen familieninternen Darlehen kommt mir auch äusserst bekannt vor.
    Und der Gedanke, so ein Darlehen einfach an der Börse zu investieren ist echt ein witziger Gedanke. Also in meiner Familie würde ich dafür enterbt werden, geteert und gefedert und vermutlich würden die Weihnachtsgeschenke für die nächsten 100 Jahre gestrichen werden 😉

    • Fräulein Zaster sagt:

      😀

      Eigentlich ja unfair, aber wahrscheinlich würden da fast alle Familien ähnlich reagieren. Ich habe allerdings auch Bekannte, wo es üblich ist, dass die Eltern ihren Kindern zu ihrem 25 Geburtstag eine größere Summe schenken – ohne Auflagen, was damit passieren soll. Das wäre eigentlich eine coole Variante.

  5. Malzfranz sagt:

    So ein lustiger und schöner Beitrag

  6. Matthias sagt:

    also ich war bis 2008 auch in der glücklichen Lage eine EFH mit Scheune und Garten für 300,-€ kalt zu mieten. Dummerweise wurde das Haus an die Stadt verkauft und ich mußte mir was anderes suchen. Zu diesem Zeitpunkt mit 2 Katzen und einem Hund, also ein denkbar schlechter „Mieter“… Also hab ich damals ein kleines EFH gekauft und bin mit dieser Entscheidung auch soweit glücklich, meine Frau und ich haben mittlerweile ca. 50% abbezahlt und werden die Restschuld nach der Zinsbindung (2018) auf einen Schlag begleichen. Das Haus soll später dann zur Vermietung bereitstehen, wenn wir unser Lebensprojekt verwirklichen und auf unseren „eigenen“ Lebenshof ziehen.
    Würde ich anders handeln? Womöglich nicht, da wir bei uns im badisch-schwäbischen ja schon sehr emotional an unser Eigenheim gebunden sind. Und gerade von Freunden die auch Hund oder Katze haben hören wir immer wieder wie schwer es ist eine Mietwohnung, oder ein kleines Häuschen zu finden.
    Trotz alledem werden natürlich andere Investitionen nicht kategorisch abgelehnt.
    herbstliche Grüße vom Eigenheimer
    Matthias

    • Fräulein Zaster sagt:

      Hallo Matthias,

      die Lebensumstände sind halt für alle verschieden. Mit Tieren ist immer schwer, das stimmt.
      Ich hatte mir mal überlegt, was ich tun würde, wenn ich im Lotto gewinnen würde. Ich spiele kein Lotto, aber ich nutze dieses Beispiel jetzt einfach mal für einen unerwarteten Geldsegen. Als erstes würde ich den finanzielle Freiheit Sack zu machen – Priorität Nr. 1. Aber wenn dann noch was übrig bleibt? Dann könnte ich mir halt doch auch ein Eigenheim vorstellen. Es ist nichts, was ich kategorisch ablehne, aber auch nichts, was auf meiner Lebens-ToDo-Liste steht.

      Nun musst du mir aber erklären, was es mit eurem Lebensprojekt „Lebenshof“ auf sich hat. :-)

      Viele Grüße
      Alexandra

  7. Ralph sagt:

    Hallo,

    ich komme auch vom Land und auch hier kann man sehr günstig Häuser kaufen, mit 120000€ ist man gut dabei.

    Das Interessante dabei ist aber, dass man diese Häuser auch für 400 bis 500€ pro Monat mieten kann und dann nicht die hohen Instandhaltungskosten anfallen. Aus ökonomischer Sicht würde ich daher ein Haus auf dem Land eher mieten, da diese kaum Wertsteigerung haben, sondern eher verlieren.

    Gruß Ralph

    • Fräulein Zaster sagt:

      Ich denke, dass gerade Eigentum auf dem Land eine Lifestile-Entscheidung ist. Wenn ich mir die Preise in meinem Kindheits-Kaff anschaue, dann ist ein Häuschen dort nun wirklich nicht als Investment geeignet. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich in einem Ort groß geworden bin, wo die nächstgrößere Stadt – die immer noch verhältnismäßig uneinladend war – fast eine Autostunde entfernt lag.

  8. Bea sagt:

    Schöner Beitrag und für mich absolut nachzuvollziehen!

    Ich hatte ja schon mal von unserem Haus geschrieben und dass mich keine Investition so glücklich macht wie diese. Schon gleich gar nicht die 200-300 T€ im Depot, die ich da mehr hätte (und mein Mann 2x so viel wie ich und auch er ist der selben Meinung). Das Haus ermöglicht mir mein Hobby Garten, ich kann ein Freigängertier halten (zeig mir den Vermieter, der Löcher und Klappen in den Wänden zulässt ;-)) ) und ist mit Kosten von ca. 300 €/ Monat für Gas, Wasser, Steuer, Müll, Schneedienst, Versicherungen etc. für uns beide insgesamt absolut günstig.
    Allerdings:
    – wir brauchten keinerlei Fremdkapital, haben nicht geerbt/ gelottot, nur überlegt konsumiert und viel gearbeitet
    – wir sind Bauing.+ Architekt, haben uns das Haus maßgeplant und wussten genau, was technisch möglich + vor allem nötig ist
    – wir haben das Grundstück in Berlin im Jahr 2007 gekauft und das war für heute Verhältnisse geradezu noch günstig
    – unsere Nachbarn sind neutral oder super nett, wir helfen uns in der Urlaubszeit aus und das ist viel wert
    – vermutlich bin ich auch deshalb so absolut entspannt mit dieser Geldausgabe, weil ich anhand meiner „Zukunftsfinanzplan-Tabelle“ (nach einer Idee vom Privatier) sehe, dass meine finanziellen Verhältnissen jetzt + in Zukunft erfreulich solide sind.

    Und falls ein Haus/ Wohnung wo auch immer mal zu Deinem/ Eurem Herzenswunsch wird und Ihr dem nachgebt, dann kann das bei entsprechender Vorbereitung sehr viel mehr glücklich machen als der Blick ins Depot – der kann eben auch absolut deprimierend sein – war bei mir im Jahr 2008 so und ich war froh, dass ich das Geld nicht gebraucht habe.

    LG
    Bea

    • Fräulein Zaster sagt:

      Hallo Bea,

      du bist das Beste Beispiel dafür, wie viel persönliches Glück man aus einer selbst genutzten Immobilie ziehen kann. Wenn ich der Meinung wäre, dass ein Eigenheim meinen Glückfaktor noch einmal um ein Vielfaches anheben würde, dann glaube ich, dass ich meine finanzielle Freiheit Wünsche den hintenanstellen würde.

      Wenn ich mir meinen Lebensfinanzplan anschaue, dann lassen sich „finanzielle Freiheit“ und „Eigenheim“ nicht gleichzeitig realisieren. Arbeiten zu können für wen und was ich will (oder auch gar nicht und einen auf Hausmuttchen machen 😉 ), nicht mehr meine Urlaubstage zählen zu müssen, wie ich das jetzt momentan immer tue, ist meine Vorstellung von ultimativem Glück. Vielleicht ist das blauäugig und vielleicht werde ich das Ziel aufgrund unvorgesehener Ereignisse niemals erreichen, aber finanzielle Freiheit gewinnt. Immer und immer wieder. So sind halt alle verschieden 😉

      Außerdem kann ich mir nicht vorstellen weiter arbeiten zu müssen, wenn mein Herr Zaster bereits Rentner ist. Da er etwas älter ist als ich, hätte ich zu dem Zeitpunkt offiziell noch einige Jahre vor mir. Wir finden es ja schon schlimm, dass er drei Tage mehr Urlaub im Jahr hat als ich, die wir nicht zusammen nutzen können. 😀

  9. Christoph sagt:

    Danke für diesen persönlichen Beitrag, war eine angenehme Abwechslung.

    LG
    Chris

  10. Alexander sagt:

    Schön geschrieben. Wart ihr in Südafrika? Schaut aus wie der Tafelberg bei Kapstadt.

    Das „Problem“ habe ich auch. Immer in die Schaufenster von Immobilienbüros gucken und mit uns daheim vergleichen.

  11. Ex-Studentin sagt:

    Ich hoffe, du hast dich in deinem Urlaub gut erholt! :) Interessant, wie du kurz von Tagträumereien in Versuchung geführt wurdest. Das Komische ist: Man will oft das, was man nicht hat. Ich mag zwar mein Stadtleben, aber mittlerweile verdränge ich langsam wieder, wie schlimm ich als Jugendliche das Landleben fand und vermisse sogar einen Teil davon.

    • mafis sagt:

      Genau den Gedanken hatte ich gestern auch gehabt, von wegen man schätzt immer das viel mehr, was man nicht mehr hat. Müsste man sich eigentlich wieder viel bewusster machen.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Genauso geht es mir auch. Eigentlich fatal. Meistens habe ich das gut unter Kontrolle, ich weiß was ich habe und bin glücklich damit. Aber auch ich gerate im Urlaub schonmal ins Träumen.

      Manchmal träume ich auch davon richtig, richtig reich zu sein. Mir alles leisten zu können, was ich will. Nur um dann denn Gedanken weiterzuspinnen und zu überlegen, was das eigentlich wäre. Und dann fällt mir wieder nichts mehr ein – außer vielleicht dann doch ein Eigenheim 😀

  12. mafis sagt:

    Schön das du wieder da bist. Ich erwarte jetzt natürlich auch noch ein paar Fotos 😉

    Das Thema ist mir auch schon öfters durch den Kopf gegangen. Wenn man Zeit mal zum denken hat, dann kommen ein ganz andere Gedanken, welche man sonst gar nicht so kennt.

    Aktuell bin ich auch immer noch sehr pro Mieter. Aber würde nicht versprechen, das es in 10 oder 15 Jahren immer noch so ist. Für mich ist das Thema auch irgendwie sehr Lebensphasen abhängig. Bin ich jung reicht mir die kleine Wohnung in der großen Stadt. Mit der Familie naja irgendwas am Stadtrand oder auch nah einer Stadt im Dorf. Und im Alter wohl eher eine kleine Wohnung. Die Frage wäre, wie bekommt man das am besten hin 😉

    Und ich glaube jede Sache hat halt immer seine Vorteile und Nachteile. Die Frage ist halt, wie man etwas gewichtet.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Schön wieder hier zu sein :-)

      Dieses „mit Familie will ich mehr draußen leben“ verstehe ich immer nicht so ganz. Warum wollen das so viele? Wie gesagt, ich bin Landkind und das war immer anstrengend – auch für meine Mutter. Ich wollte Klavier spielen, Kampfsport machen, Handball spielen,… Natürlich musste mich immer jemand zum Training fahren und danach wieder abholen. Meine Mutter war hart arbeitende Selbständige. Das war teilweise richtig schwer zu bewältigen.
      Wo ist der Nachteil mit Kindern in der Stadt zu leben?

      • mafis sagt:

        Da hast du wohl Recht. Naja, bei mir ist dieses Bild von Haus mit Garten = Dorf im Kopf gesetzt. Aber man kann es genau so ja auch in der Stadt haben. Viel mehr meine ich wohl einfach eine etwas größere Wohnfläche, wo man sich nicht ständig auf die Füße tritt.

        Ein wirklichen Nachteil gibt es also im realen nicht wirklich. Alles wohl eine Auslegungssache.

  13. Michael sagt:

    Super das du wieder da bist ! Deine Art zu schreiben hat gefehlt ! Bringst ja doch nen frischen Wind in die trockene Finanzwelt :)

  14. Hallo Fräulein Zaster,

    schön das du wieder zurück bist. Ich hoffe ihr hattet ein schönen Urlaub.
    Die denkweise deiner Familie ist mir nicht unbekannt. In meiner Familie ist das bis auf ein paar kleine Ausnahmen genauso. Auch in meinem Bekanntenkreis verhält sich das ähnlich. Die Abneigung gegen Aktien scheint sehr tief verwurzelt zu sein. Aber ich habe auch festgestellt, dass jeder der sich eine Zeit lang mit Aktien beschäftigt hat, ein Anhänger dieser Geldanlage geworden ist. Da liegt eventuell das Problem. Viele haben einfach keine Lust (Zeit) sich mit dem Thema genauer zu beschäftigen, was sehr schade ist.

    Viele Grüße Klaus-Dieter

    • Fräulein Zaster sagt:

      Oder aber, sie beschäftigen jemand anders damit – die Bank – und fahren gegen die Wand. Das sind dann die gebrannten Kinder, die anderen potentiellen Anlegern Angst machen. Mein Onkel ist so ein Typ.

  15. Oliver sagt:

    Obwohl ich mich von dem Gedanken Wohneigentum schon länger verabschiedet habe, schaue ich auch immer sehr gerne, wenn ich unterwegs bin, was dort so ein Häuschen oder eine Wohnung kostet. Irgendwie ist dieses Gen wohl in uns allen drin. Wenn ich zu Hause bin, dann mache ich mir keine Gedanken darüber. Es gibt sowohl viele Argumente für eine Immobilie oder dagegen und ich finde beide haben aufgrund der Wünsche und Lebensziele des Einzelnen ihre volle Berechtigung. Mir geht es aber wie dir: Ich möchte finanziell lieber unabhängig sein und bestimmen, was ich mit meiner Zeit mache. Wohnen kann ich überall und der Gedanke einer festen Umgebung (My home is my castle) ist nicht sonderlich ausgeprägt.

    Viele kaufen ihre Immobilien vor dem Hintergrund der Familiengründung und wie es hier auch geschrieben wurde, möglichst im grünen. Das machen sehr viele, auch mein bester Freund, der sich vor fünf Jahren mit seiner Familie in einem Kaff am Ende der Welt verkrochen hat. Aber sie sind sehr glücklich damit und von daher war es der richtige Entschluß.

    Ich denke, wichtig ist es, sich frühzeitig zu entscheiden, welchen Weg man gehen möchte. Solange man noch nicht entschieden hat, hängt man in der Schwebe, was am Anfang sicherlich auch nicht so schlimm ist. Wenn man aber keine Immobilie kaufen möchte, kann man sich richtig in das Aktiengetümmel stürzen und nach und nach sein zweites Einkommen aufbauen. Andersherum mit Eigenheim gehts halt darum, möglichst ohne Risiken möglichst viel Eigenkapital anzuhäufen. Solange man in der Schwebe ist, würde ich aber trotzdem in Aktien/ETFs anlegen, da ich die Jahre nicht verschenken möchte (Zinseszins), falls ich mich doch dagegen entscheide.

  16. plutusandme sagt:

    Sehr erfrischender Beitrag. Zu Immobilien ja oder nein gibt es so viele Meinung in der Bloggerwelt. Über eins muß sich jeder im Klaren sein. Immobilien heißt auch oft Im-mobil zu sein, d.h. in jungen Jahren die Beruflichen Möglichkeiten , die sich ergeben nicht zu erreichen oder sagen wir mal schwieriger zu erreichen , weil das Häuschen ja wieder veräußern werden müßte oder zumindest vermieten, wenn ich einen Job in einem anderen Ort annehme. Für eine Immo spricht im Moment allerdings das Zinsniveau , welches jemanden bestimmt öfter über die eigenen 4 Wände nachdenken läßt. So war es auch bei uns. Nach dem Studium und den ersten Jahren im Beruf hat jeder von uns beiden seine Position gefunden und das eigene Häuschen war dran. Heute haben wir in unserem Portfolio auch aufgrund des Zinsniveaus, zusätzlich 2 Miethäuser. Ein Effekt ist hier sehr schön beschrieben. Auch wir stehen im Urlaubsort vor den Schildern mit den Hausangeboten. Muß wohl eine Urlaubslaune sein, die man mitbucht 😉

    • Fräulein Zaster sagt:

      Ganz wichtiger Punkt mit dem „Im-mobil“.
      Was das Zinsniveau angeht, bin ich skeptisch. Ich könnte mir vorstellen, dass so mancher Finanzierungsplan bei steigendem Zinsniveau gegen die Wand fährt. Aktuell sind die Zinsen so verlockend, dass auch Leute, die es sich eigentlich nicht leisten könnten, auf knapp dann doch die Eigenimmobilie in Angriff nehmen. Ganz gefährlich.

      • Dominic sagt:

        Wunderschöner Artikel und mir aus dem Herz geschrieben. Immobilie klar ein ja. Aber bei der eigenen Wohnimmobilie ist nicht Schluss. Spannend wird es bei der zweiten Immobilie als Investition.
        Punkto Zinsniveau können wir nicht länger so tief bleiben. Das schadet der Wirtschaft mehr als es nutzt. Und du hast es beschrieben: Mit dem tiefen Zins können sich heute Leute leisten, die sich sonst kein Haus leisten können. Bei einem Zinsniveau von 3-4% müssen viele ihr Haus verkaufen, weil der Zins sie auffrisst (bei Umschuldung in 5-10 Jahren). Darum muss in den Finanzplan ein Zins von ca. 4+% rein (realistisches Szenario). Wer sich das leisten kann, ist auf der sicheren Seite.

  17. Max sagt:

    „…und ich könnte meinen russischen Wurzeln freien Lauf lassen, die mich dazu bringen allen Menschen in meiner Umgebung mein selbstgemachtes Essen aufschwatzen zu wollen.“

    Hahaha … das war lustig :-)

    Ich habe vor knapp zwanzig Jahren eine ETW in einer sehr guten Gegend nahe Frankfurt gekauft. Sie ist längst bezahlt und mietfrei zu wohnen hat zumindest den Vorteil, dass man „gesparte Miete“ nicht versteuern muss. Auf meine Zinsen und Dividenden zahle ich 25% Abgeltungssteuer. Ausserdem muss man nicht umziehen, weil der Vermieter Eigenbedarf anmeldet.
    Ich bin also zufrieden damit und meine auch nicht, mir nun ein großes Haus kaufen zu müssen.

    Dennoch, die Immobilie:
    – macht unflexibel
    – ist am Anfang nicht nur ein Klumpenrisiko sondern bei den meisten Leuten auf Kredit gekauft
    – … und ja, Du hast Recht: viele Leute werden mit ihrer Finanzierung gegen die Wand fahren. Die Banken tun ja auch alles um ihren Kunden Kredite aufzuschwatzen.

  18. Finanzopa sagt:

    Wir haben uns auch vor 3 Jahren für ein Eigenheim auf dem Land entschieden. Und ich sehe es nicht als großen Fehler da wir zwar 800 Kreditraten zahlen aber mit Miete auch auf 400-500 Euro kommen würden. So sparen wir die Miete, können machen und tun was wir wollen. Gerade für kleine Kinder ist ein Garten mit Schaukel Rutsche und Co. besser als eine Stadtwohnung wo der nächste grüne Fleck 5 Kilometer entfernt ist. Und wenn die Kinder größer sind und ausser Haus kann man sich immernoch überlegen, ob man es nicht verkauft/vermietet und sich in einer Stadt zur Ruhe setzt :) Also Wertminderung eines Hauses besteht durchaus aber man darf nicht vergessen das man auch nicht irgendwo mietfrei wohnen kann ( ausser bei den Eltern was zu 4. mit 4 Hunden und einer Katze zum Problem werden würde ) 😉

  19. Hanna sagt:

    Ich mag wie dein Gehirn funktioniert, EXAKT diesen Gedankengang hatte ich auch schon. 😀 Aber wie kann es sein dass deine Familie nichts von deinem Depot weiß wo du doch diesen Blog hast?

  20. Hanna sagt:

    Äh ja diesen einen einzigen Gedanken der in diesem Artikel vorkommt. Ich spreche natürlich von der vorzeitig Erben dank Hauskauf Idee. Kam bei mir im Bekanntenkreis auch grad vor und hat mein Papa auch schon angedeutet. Trotzdem wäre finanzielle Freiheit dann erstmal nicht drin und für Aktienkauf würde ich nicht vorzeitig erben. Tja. Muss ich wohl doch selbst reich werden.

  21. Ich kann mir die Denkweise meiner Familie ebenfalls gut vorstellen, wenn ich das Geld in Aktien versenken würde 😀
    Das 1 : 0 für die Miete ist sicher vernünftig, weiter so!

  1. 22. Oktober 2015

    […] zum Artikel: Von Arbeitspanzer zu Urlaubspelle: Wie wir (fast) von Mietern zu Käufern wurden […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *