Minimalismus – wie man sein Leben entrümpelt

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15 Responses

  1. JustDoIt sagt:

    Tja, die Last des Überflüssigen. Die meisten Sachen besitzt Du zwar, aber die Sachen besitzen umgekehrt auch Dich. Wegschmeißen kann glücklicher machen als kaufen…

    • Genau so ist es!
      Wegschmeißen ist allerdings leider zu einer Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft geworden. Erst wird Geld ausgegeben, dann das Gekaufte wieder weggeschmissen und etwas Neues gekauft. Wenn man sich das einmal vor Augen führt, ist das eigentlich Irrsinn! Ich versuche mich dem so gut es geht zu entziehen. Deswegen verschenke oder verkaufe ich lieber und kaufe auch bevorzugt gebraucht.

      • JustDoIt sagt:

        Verschenken ist gut. Verkaufen ist besser. Es gibt aber Dinge die keine Empfänger finden. Dann gibt’s nur eins: Ab inne Tonne. Ich finde gebraucht kaufen übrigens gar nicht schlecht, aber ich differenziere da schon sehr. Bei elektronischen Geräten und Werkzeug z.b. kaufe ich lieber neu. Habe schon eine Menge Mist erlebt. Außerdem beherzige ich den Ausspruch „wer billig kauft, kauft zweimal“. Ausmisten ist super. Man hält sich den Spiegel vor, dass man zu viel Unnötiges hat… Kaum einer kann sich vollständig davon frei machen.

  2. finanzello sagt:

    Es ist echt erstaunlich was sich über die Jahre so alles ansammelt. Der durchschnittliche Mitteleuropäer soll etwa 10.000 Gegenstände besitzen, von denen er im Alltag nur einen Bruchteil benutzt. Ich habe erst kürzlich selbst über das Thema Konsum geschrieben – im Zusammenhang mit der Sharing Economy.

    Falls du noch Abnehmer für deinen Lattenrost suchst oder sonstige „Schätze“ loswerden möchtest, hilft dir vielleicht die Übersicht verschiedener Portale zum Tauschen, Teilen und Verschenken weiter: http://finanzello.de/1775/tausch-statt-kauf-geld-sparen-mit-tauschboersen/.

    Gruß, Manuel

  3. Minimalismus ist tatsächlich eine hervorragende Möglichkeit, zu sparen.
    Bei Kleidung ist es bei mir so, dass ich, wenn ich was benötige, dann lieber etwas von besserer Qualität kaufe, dafür aber deutlich weniger insgesamt. Der Preis des einzelnen Teils ist höher, aber die Haltbarkeit auch. Ganz nebenbei sind es dann sogar noch Sachen aus dt. Produktion – also nix Bangladesh und Co. Ich bin z.B. mit 3 Hosen, 7 Pullovern, 4 Rollis und 2 Strickjacken prima durch die kalte Jahreszeit gekommen – wobei ich gar nicht alle Teile getragen habe. Ich muss viel seltener einkaufen und komme damit natürlich auch nicht in irgendwelche mehr-als-nötig-kaufen-Versuchungen.
    Kaffeemaschine haben wir vor längerer Zeit gegen French-Press aus Edelstahl ausgetauscht. Spülmaschine entsorgt und durch Handspülen ersetzt. Handys kaufe ich wenn, dann nur gebraucht und nur die älteren Modelle. Kein Vertrag, nur Prepaid. Im Zeitalter der geplanten Obsoleszenz lohnt sich der technische Schnickschnack eh nicht wirklich.

    • Frank sagt:

      Hey.
      Das ist was, was mich mom. auch umtreibt. Aber für French Press braucht man ja wieder ne Kaffeemühle, weil die nen gröberen Mahlgrad braucht, oder?
      Wie macht Ihr das?
      Gruß
      Frank

  4. Fruchtwein sagt:

    Da wir ja bald umziehen werden (August), habe ich das zum Anlass genommen und beginne ebenfalls mit einer größeren Entrümpelung. Drei Müllsäcke später ist es leider nicht wirklich weniger geworden.

    Auch ist mir aufgefallen, dass ich zum Datenmessi tauge. Diese tolle Excel Tabelle könnte man ja nochmal gebrauchen.

    Einen großen Teil der Möbel versuchen wir jetzt zu verkaufen, die würden den Umzug eh nicht unbeschadet überstehen.

    Ich konnte sogar meiner Frau das Versprechen abnehmen, dass wir mit weniger Tand in Rom auskommen werden. Mal schauen, ob wir das schaffen… 😀

  5. hermann sagt:

    Guter Artikel darüber hinaus ein Lob an dich für die guten Infos die du in deinem Blog zur Verfügung gestellt hat.

  6. T. sagt:

    Hallo Fräulein Zaster,
    Kennst Du folgendes Buch: Alexander von Schönburg: Die Kunst des stilvollen Verarmens. Wie man ohne Geld reich wird.?
    Das passt sehr gut zu Deinem Artikel und erschien in der letzten Finanzkrise als alle dachten, dass die Party nun vorbei sei. Ich fand es sehr anregend und habe es häufig verschenkt.
    Danke für Deinen Blog!
    Gruss, T.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Noch nie gehört und gleich recherchiert! So weit auseinanderklaffende Bewertungen sprechen mich ja immer besonders an. Ich mag Kontroversitäten und das Buch ist nun Teil meines Bücher-Wunschzettels. Lieben Dank für den Tipp!

  7. Gorgonius sagt:

    Hello Fraeulein Zaster

    Ich habe einen Trick gefunden sich einfach von emotionalem Krimskram zu trennen:
    Ein Foto machen und dann weg damit!
    Ein digitaler Schatz nimmt keinen Platz weg und die Erinnerung bleibt bestehen.

    Ich lebe seit Jahren im Ausland und kann nur Sachen behalten, die in meinen Koffer passen.

    Viele Gruesse von den Malediven,
    Gorgonius

  1. 24. Februar 2015

    […] von mir verticken können, irgendwann hat man schließlich nichts mehr zu verkaufen (ich hoffe, dass ich da bald hinkomme) . Aber ich habe vor mir nach und nach ein Dividenden-Portfolio zusammenzustellen, was mir ein […]

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