Es ist eine Katze, keine Maus – Podcast mit Kolja von „Aktien mit Kopf“

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19 Responses

  1. Michael sagt:

    Meiner Meinung nach ist ein Kapitalist oder Kapitalistin eine Person die über ein Kapital verfügt, welches ihm oder ihr ermöglicht von diesem Kapital auch leben zu können, jemand der gerade mal ein paar tausend Euro investiert hat, ist meiner Meinung nach kein Kapitalist/in.

    Ich möchte damit niemanden irgendwie angreifen, aber fühlst du dich selbst als Kapitalistin?

    • pfennigfuechsin sagt:

      Nein, aber ich habe mir den Namen des Podcasts auch nicht ausgedacht. 😉 Stören tut mich die Bezeichnung jedenfalls nicht.

      Genau genommen habe ich nie länger über den Begriff „Kapitalistin“ nachgedacht. Aber wenn man sich an Wikipedia orientiert, würde es passen:

      „Ein Kapitalist verfügt über eine Summe von ökonomischen Werten (Kapital), die er planmäßig dazu einsetzt, um eine größere Summe als zuvor eingesetzt zurückzuerhalten. Für den entsprechenden Investitionsprozess trägt er selbst das wirtschaftliche Risiko.“

      Das was du beschreibst tendiert eher in Richtung „erreichte finanzielle Freiheit“.

      • Richtig: Das wollte ich auch noch anmerken. Den Begriff Kapitalist daran zu knüpfen, dass man nur von passiven Einkommen lebt, für unsinnig. Viele Unternehmer sind ja in ihrem Unternehmen nach wie vor präsent und treffen strategische Entscheidungen. Ist der Unternehmensgewinn nun passives Einkommen oder nicht? In jedem Falle ist der Unternehmer Kapitalist.

    • Ich denke, das Wort war ja eher ironisch gebraucht worden.

      Für mich ist jeder Kapitalist, der Kapital sein Eigentum nennt: Das kann ein Acker sein, ein paar Aktien (die Quanität spielt keine Rolle) oder das eigene Humankapital. Entscheidend ist, dass man sein Kapital pflegt und mehrt.

  2. Schönes Interview. Die Geschichte mit dem Onkel kommt mir bekannt vor. Mein „Onkel“ war mein Vater, der aus allen Wolken viel, als ich sagte, ich hätte Aktien. Und mein Vater hatte nie in seinem Leben mit Aktien zu tun, sondern hatte nur die typischen falschen Auffassungen über Aktien und Wirtschaft wie vieler andere Deutsche auch.

    Über meine erste Dividende habe ich mich auch sehr gefreut. Und dann kommen die besonderen Marken, z. B. erste Einzeldividende über 100 €, über 200 €, über 300 € usw. Ich bekomme seit zwei Jahren monatlich Dividenden, mal mehr, mal weniger, aber kontinuierlich.

    Besuchte ich ein Trading-Seminar, fiele ich wahrscheinlich lachend vom Stuhl. Trading halte ich für empörend blöde. Aber sollen sie doch machen… sie sorgen für Liquidität im Markt.

    • pfennigfuechsin sagt:

      Es muss wohl auch Trader geben, die sehr erfolgreich sind mit dem, was sie tun. Allerdings sind das die Allerwenigsten. Das wurde sogar bei diesem Trading-Seminar zur Sprache gebracht.

      Die 100€/200€/300€ Einzeldividenden-Zahlungen kommen wahrscheinlich erst rein, wenn man sich mit seinem Depot näher an den 100.000€ befindet, als ich es tue. Aber ich arbeite dran – langsam und stetig :-)

      • Es geht auch mit High Yield Dividenden Aktien, die allerdings sehr volatil sind und nicht für jedermann´s Herzen. Für mich gibt es zwei fokussierte Strömungen Dividenden-Aristokraten und High Yield Dividenden Aktien. Letztere haben oft höhere Dividendenzahlungen, sind aber nicht ganz risikolos und eben volatil. Aber was ist aktuell risikovoller 120.000 Euro mit Dividenden-Aristokraten mit durchschnittlich 3% Div.Rendite p.a. oder 30.000 Euro mit durchschnittlich 7-8% Netto-Div.Rendite p.a.

        Investition an der Börse haben immer etwas auch mit Lebensumständen, Moneymanagement, Investitionsplänen und vor allem PERSÖNLICHKEIT zu tun…Viel Erfolg allen und immer einen reichlichen Dividenden-Einkommensstrom oder aber Kursgewinne ;o)

        • pfennigfuechsin sagt:

          Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir einen High Yield Dividenden ETF ins Depot zu holen. Ist etwas weniger volatil als direkt eine High Yield Dividenden Aktie. Wenn du eine Empfehlung diesbezüglich haben solltest, würde ich mich natürlich freuen :-)

  3. Michael sagt:

    Danke für deine souveräne Antwort.

    Bei diesem Beitrag ( 3 Anfängerfehler beim Wertpapierkauf und wie man sie rückgängig macht) von dir, habe ich schmunzeln müssen, denn ich hätte genau die gleichen „Fehler“ auch begannen, wenn ich meinen „Finanzmentor“ nicht gehabt hätte.

    Viel Erfolg mit deinem Blog, welcher dich zur zufriedenen, finanziellen Freiheit unterstützend weiterbringen wird.

    Mit freundlichen Grüssen

    Michael ( selbst auf dem Weg zum Kapitalist oder zur finanziellen Unabhängigkeit)

    • pfennigfuechsin sagt:

      Sehr gerne.

      Einen Finanzmentor habe ich nicht, ich muss meine Fehler leider selber machen. Aber so hab ich was zu schreiben – auch gut 😉

      Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem Weg

  4. Finanzrocker sagt:

    Ist ein wirklich tolles Interview geworden und hebt sich auch von den anderen Podcast-Folgen ab. Und die Anekdote mit dem Onkel kenne ich ebenfalls. :-)

    Viele Grüße
    Daniel

  5. Rico sagt:

    Das war ein tolles Interview. Mir geht’s genauso wie dir. In der Familie spielen Aktien praktisch keine Rolle, auch meine Freunde interessieren sich kaum dafür. Deshalb wahrscheinlich auch der Weg über den Blog gleichgesinnte zu suchen und zu finden.

    Mein Depot check ich übrigens immer noch mehrmals täglich, das ist einfach zu spannend und lässt auch meine Strategie meist nicht anders zu 😀

    • pfennigfuechsin sagt:

      Habe ich das richtig in Erinnerung, dass du eher der Optionsschein-Kram Anleger bist? (Sorry, für die Wortwahl. Da kenn ich mich absolut gar nicht aus 😉 ) Braucht das allgemein immer mehr Pflegeaufwand als zum Beispiel ein Depot, das einfach nur auf Buy-and-Hold ausgelegt ist?

      Viele Grüße

      • Rico sagt:

        Fast richtig, Ich habe wie du mit einem Dividenden-Depot begonnen (nach etwas „Spielzeit“ zum lernen). Als ich mir aber ausgerechnet habe, dass ich mit 5 Prozent Dividenden-Rendite trotzdem 10-20 Jahre sparen muss, um mein Einkommen spürbar zu ersetzen, habe ich nach schnelleren Wegen gesucht (auch wenn sie mehr Arbeit bedeuten).

        Das heißt ich bin vom Käufer von Wertpapieren auf die Verkäufer-Seite gewechselt und handle nun mit Optionen (nicht Optionsscheinen).

        Mein Dividenden-Depot halte ich aber trotzdem als Grundlage. Das wird in Zukunft mit den Einnahmen aus dem Optionsgeschäft aufgebaut.

      • „Optionsschein-Kram“ geht gar nicht!
        Optionen sind für mich die Königsklasse für alle, die sich mit Wertpapieren beschäftigen. Es scheinen aber nur ganz, ganz wenige zu verstehen. Rico ist einer davon. Ich bin der andere 😉

        Okay – mal im Ernst: Wenn Du mal ein wenig Erfahrung an der Börse gesammelt hast, würde ich Dir (gerade als Mathematikerin) unbedingt mal die Beschäftigung mit Optionen empfehlen. Ich halte es jetzt noch für zu früh. Aber später wirst Du sicher die Faszination zu würdigen wissen. Dann wären wir schon drei…

        Gruß, Der Privatier

        • pfennigfuechsin sagt:

          Die Königsklasse also. Na dann werde ich meine festgefahrene Meinung mal etwas auflockern und mich schlau machen.

          Ein bisschen schmunzeln musste ich bei „Ich halte es jetzt noch für zu früh.“ Welche Grenze muss ich denn durchbrechen, dass es nicht mehr „zu früh“ für eine Liebelei zwischen Optionen und mir ist? 😉

          Viele Grüße

          • Die „Königsklasse“ sollte nicht überheblich klingen und mein „zu früh“ sollte auch keinesfalls abwertend klingen. Sorry, wenn es so rübergekommen sein sollte.
            Aber ich bin schon der Meinung, dass es eine gewisse Zeit und Erfahrung an der Börse braucht, um die Möglichkeiten von Optionen richtig einschätzen zu können und erst recht, um sie erfolgreich einzusetzen.
            Vielleicht schreibe ich ja mal einen Beitrag über Optionen und warum sie mich so begeistern? Ich habe nur den Eindruck, dass es kaum jemand interessiert. Von einem (eher missglücktem) Beispiel habe ich ja schon geschrieben (s. Beitrag: http://der-privatier.com/kap-5-6-2-optionen/ ), aber ich habe ja inzwischen auch dazugelernt.
            Mal sehen…

            Gruß, Der Privatier

          • Fräulein Zaster sagt:

            Ach Quark, alles gut. Ich habe mich in keiner Weise angegriffen gefühlt.

            Ein positiver Optionen-Erfahrungsbericht mit Einsteigerinformationen würde mich persönlich auf jeden Fall interessieren. Vielleicht kannst du mich mit deiner Begeisterung anstecken. Mal was Neues lernen ist jedenfalls immer gut :-)

  6. Madame Who sagt:

    Halloooo
    Bin vor ein paar Tagen auf das Intervieuw mit dir gestossen bei Kolja und hab mich echt gefreut nach den x- podcasts die ich mir angehört hab, dass endlich auch mal eine Frauenstimme zu hören war ✌️ Und deshalb auch mal gleich auf deine Seite stöbern gegangen….also hier bin ich
    Vlt lese ich mich mal nach und nach durch deinen Blog… Aber mal eine Frage als du angefangen hast dich fuer das Thema Aktien bzw Börse zu interessieren, hat dir da auch so der Kopf gebrummt? Es sind sooooooo viel Infos momentan und ich muss erst mal alles sortieren und irgendwo anfangen… Bücher, podcast, youtube, blogs und und… Da ist das Input schnell overdosed
    Bin mal wieder weg…wünsch viel Erfolg und Spass bis bald

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