Der schnelle Weg zum Reichtum – Meine skurrilste Geldgeschichte

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13 Responses

  1. Finanzrocker sagt:

    Tolle Geschichte mal wieder, Fräulein Zaster! Ich musste echt schmunzeln. Als Kind schon so einfallsreich. Da kann ich mit meiner Story nicht ganz mithalten 😉

  2. Ich stelle mir gerade die 6jährige Pfennigfüchsin vor, wie sie kaum über den Banktresen gucken kann und mit treuen Augen ein Achtel von einem 10-DM Schein wechseln will. Wie süß…!!

    Mit fällt dabei (mal wieder) eine eigene Geschichte ein, bei der ich wohl einige wenige Jahre älter war. Vielleicht 8 oder 9 Jahre. Ich habe damals mit meiner ersten Freundin (wie süß…) selber Lose gebastelt und von Tür zu Tür gezogen, um diese zu verkaufen. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir auch Gewinne vorgesehen hatten. Aber schon nach dem wir die ersten drei Nieten verkauft hatten, hat uns dann doch der Mut verlassen und wir haben das einträgliche Geschäft wieder aufgegeben. Und den Erlös wahrscheinlich in Süßigkeiten investiert.

    Aber auch über Deine Geldschein-Schnippelei habe ich früher schon mal nachgedacht (nur gedacht – nicht gemacht!):
    Soweit ich weiß lautet die Regel, dass mehr als 50% eines beschädigten Scheines vorhanden bzw. restaurierbar sein müssen, damit er vollständig ersetzt wird. Wenn das wirklich stimmt, könnte ich mir eine Methode vorstellen, bei der man 2 gleiche Geldscheine in jeweils ca. 1/3 Stücke schneidet. Dann jeweils 2 dieser Drittel wieder zusammenklebt (ergibt mehr als 50%). Irgendwie müssen sich da drei beschädigte Geldscheine draus machen lassen, oder?

    Warnung: Liebe Kinder – nicht nachmachen! Dies ist keine Aufforderung zu strafbaren Handlungen! Denn: „Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft.“ Also: Besser nicht !

    Gruß, Der Privatier

    • Fräulein Zaster sagt:

      Freundin? So mit Händchen halten? Ein kleiner Casanova 😀

      Das mit der Drittelung finde ich sehr kreativ. Aber ich wette, dass es auch da eine Regelung geben wird, dass mindestens einer der vier Ränder intakt sein muss oder sowas.

      Grüßele!

      • Simon sagt:

        Gibt es. Die Regel lautet: Mehr als die Hälfte des Scheins und zusätzlich die vollständige Seriennummer (ich hatte das Thema damals auch gehabt :-)

        • Fräulein Zaster sagt:

          Nun haben wir also endlich die Lösung. War ja klar, dass es nicht so einfach, wie mit der Drittelung sein kann. 😉

  3. Ric sagt:

    Hallo Fräulein Zaster,

    süße Geschichte.
    mir fällt da eine meiner ersten Gelderfahrungen ein. Als ich 6 Jahre alt war und nun zur Schule ging, habe ich mein erstes Taschengeld von 50 Pfennig die Woche bekommen.
    Auf dem Weg nach Hause kam ich immer bei einem Kiosk vorbei und habe mir 1 Süßigkeit gekauft die etwa 3-10 Pfennig gekostet hat.
    Oft habe ich dem Johannis, so hieß der Trinkhallenbetreiber, ein paar Cent gegeben im Sinne von behalte es.
    Als ich einmal kein Taschengeld mehr hatte, weil ich schon alles für Süßigkeiten ausgegeben hatte, bin ich wieder auf dem Weg nach Hause bei Johannes vorbei gekommen.
    Diesmal sagte ich ihm, dass ich ihm immer so viel mehr gegeben habe, das er mir die Süßigkeit im Austausch so geben soll.
    Leider war Johannis anderer Meinung und so ging ich ohne eine Süßigkeit und traurig nach Hause.

    Mein trauriges Fazit: Vertraue niemandem wenn es um Geld geht.

    Viele Grüße
    Ric

    • Fräulein Zaster sagt:

      Johannis war gemein. Klar könnte man auch argumentieren, dass ein Geschenk keine Gegenleistung erwarten sollte, aber man wird doch wohl einem Kind zumindest ein bisschen was an Süßigkeiten geben können, da fühle ich ganz mit dir 😉

  4. Alexander sagt:

    Hallo junge Frau,

    (in meinem Alter darf man das sagen^^), einfach köstlich und wunderbar geschrieben.
    Vielleicht fällt mir auch eine Anekdote ein, dann mach ich da mal mit.

    Viele Grüße
    Alexander

  5. FjodorForex sagt:

    Hallo Alexandra,

    vielen Dank für diesen schönen Beitrag. Als ich Deine letzten Zeilen gelesen hatte:

    „Man kann versuchen die Leute zu bescheißen, aber für gewöhnlich fällt man damit auf die Nase.“

    musste ich sofort an Versicherungsmakler denken. In meinen Augen bescheißen diese Leute im großen Stil, fallen damit aber nur sehr selten auf die Nase. Mir sind einige dieser Versicherungsmakler bekannt, die sehr viel Geld für das Verkaufen von Versicherungen verdienen, entsprechend gut geht es ihnen und auf die Nase fallen werden sie damit scheinbar auch nicht, da sich der deutsche Bürger mit einer Versicherung mehr in der Tasche gleich doppelt so wohl fühlt wie vorher.

    Viele Grüße
    FjodorForex

    • Fräulein Zaster sagt:

      Naja, wenn die Leute sich letztendlich besser damit fühlen, haben Sie ja auch was davon. Viele sind halt bereit gutes Geld für ein Gefühl der Sicherheit zu bezahlen. Ich persönlich kann das auch nicht nachvollziehen und bin mir durchaus bewusst, dass Versicherungsverkäufer sich letztendlich für Angst-Mache bezahlen lassen. Aber wie gesagt: Man steckt halt nicht in Anderen drin 😉

  6. Marie sagt:

    Meine skurrilste Geschichte läuft fast jeden Tag: Immer, wenn ich in der Stadt oder draußen generell unterwegs bin, finde ich Pennys. Also 1-Cent Stücke, früher waren es 1-Pfennig Stücke. Mein Bruder findet mal nen 50€ Schein oder einen 5€ Schein, ich finde Pennys. Manchmal mehrere Tage hintereinander (unterbrochen nur, weil ich nicht rausgehe oder mit dem Auto fahre). Selten etwas größeres. Und ich achte nichtmal besonders drauf…aber ich freue mich immer 😉

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