Lebensmittel Spartipp 1: Reste, Reste, Reste!

You may also like...

16 Responses

  1. Luke sagt:

    Wer Zeit hat und nicht all zu spießig ist kann das ganze mit Foodsharing auf die Spitze treiben. So habe ich es teilweise wähnend meines Studiums gemacht. Man meldet sich bei Foodsharing.de sowie der örtlichen Foodsharing Facebookgruppe an und wird dann von Supermärkten, Bäckereien, Restaurants etc. mit guten Lebensmitteln überhäuft.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Davon habe ich ja noch nie gehört! Toller Tipp! Wenn ich das mal gewusst hätte, als ich noch Studentin war.

  2. ZombiePrinzessin sagt:

    Bei uns wurde es früher auch klassisch so gemacht: mein Papa war der typische Resteverwerter und bekam die Überbleibsel vom Vortag mit zur Arbeit, während meine Mom etwas frisches (dann in größerer Portion) kochte, was sie und ich dann wieder zum Mittag aßen. Mein Vater saß dann in der Pause zwar oft alleine im Büro, aber sparte unmengen Geld, während seine Kollegen jeden Tag außer Haus aßen.

    Übrigens gibt es ja eine wahre Flut an klassischen „Resteessen“ – ich denke da nur an Frikassee und Würzfleisch oder Kartoffeln und Bratkartoffeln usw.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Stimmt, wenn niemand sonst in der Mittagspause in der Firma bleibt, dann wird das Mittagesssen zum einsamen Unterfangen. Zum Glück gibt es bei uns in der Firma eine „Selbstgemachtes im Aufenthaltsraum verzehr“-Esskultur. Für gewöhnlich sind das die, die nicht Projektbedingt zugereist sind und dementsprechend auch keine Spesen bekommen – so wie bei mir der Fall.

  3. Ex-Studentin sagt:

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Essengehen ganz schön ins Geld gehen kann. Z.B. 20×8€ sind ein anderes Kaliber als selbst Gekochtes oder günstiges Mensaessen. Als ich noch Studentin war, gab es in meiner Firma noch keine Kantine oder Vergleichbares. Da hab ich immer eine Dose Fertigessen (Bauerntopf, Gulasch, Ravioli und was es nicht alles gibt) für 2 Tage mitgenommen. Selbst kochen für die Arbeit mache ich maximal am Wochenende, da ich abends sonst eher der Brotesser bin.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Das ist bei mir noch als gesonderter Lebensmittel Spartipp Beitrag. Ich nenne die 3 Fertigsuppen-Dosen in meiner Schreibtischschublade auf Arbeit me.ne Survival Notration 😀
      Die werden immer dann ausgepackt, wenn ich mein Essen entweder zu Hause vergessen habe oder nicht dazu gekommen bin mir etwas vorneweg zu kochen. Da ich aber *wirklich* nicht auf Fertigzeug stehe, ist die Motivation umso höher auch immer was dabei zu haben,

  4. Petra Wolff sagt:

    Oje, da wollte ich doch nur noch schnell ein wenig Blog lesen und dann so etwas Leckeres! Jetzt muss ich mich beherrschen, nicht an den Kühlschrank zu gehen 😉
    Ich selbst halte es fast so wie Du. Wenn ich mir schon die Arbeit mit dem Kochen mache, dann muss es gleich für mehrere Mahlzeiten reichen. Da freut man sich doch dann später, wenn man das auftauen kann, wenn’s schnell gehen muss.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Hallo Petra,
      Reste sind was feines. Wenn ich dir also Appetit darauf machen konnte, habe ich mein Ziel schon erreicht 😀

      Viele liebe Grüße

  5. Wenn man immer extra zuviel Kocht oder Vorkocht is das nicht nur Zeitsparend sondern auch Stromsparend. Find den Punkt auch wichtig, ich achte da auch drauf und Koche auch immer für mindestens drei Tage vor. Macht sich am Jahresende bei der Stromabrechnung dann auch bemerkbar da der Herd ja doch gut Strom zieht.
    Zudem hole ich Tiefgefrorenes immer einen Tag vorher aus dem Gefrierschrank und lasse es im Kühlschrank auftauen, das verringert die Aufwärmzeit in der Microwelle natürlich enorm, und geschmacklich merkt man es auch.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Stimmt! Strom spart das auch nocht.

      Das mit dem vorher aus der Tiefkühle holen ist ein sehr guter Tipp. Ich mache das auch meistens – sofern ich es nicht vergesse. Das spart übrigens auch wieder Strom beim Kühlschrank. Die Mahlzeit ist dann wie eine Kühlzelle, die ihre Kälte abgibt und der Kühlschrank muss weniger arbeiten, um die eingestellte Temperatur zu halten.

      • An die Sache mit der Kühlzelle hab ich garnich Gedacht^^ aber stimmt absolut das entlastet den Kühlschrank. Und vergessen tu ich’s auch oft das Zeug nen tag vorher ausm Kühlfach zu holen.

  6. mafis sagt:

    Ein wenig Irre hier die Kommentare, aber gefällt mir. 😀

    Finde es gut, wenn man die Reste gut verwertet. Meist kann man noch was gutes draus zaubern, wie du es gezeigt hast.

    Bei mir gibt es aber fast keine Reste, da ich mein Essen recht gut durchplane. Darüber werde ich mal demnächst ein paar Worte im Blog los werden.

  7. Ric sagt:

    Hi Fräulein Zaster,

    das ist der richtige Weg! Sehr gut. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland 21 % der Lebensmittel von Privathaushalten weg geworfen werden?!
    Zusätzlich erzeugen die Endverbraucher „nur“ 40 % des Mülls. Die übrigen 60% entstehen schon früher bei der Verarbeitung in der Industrie und vorher beim Bauern. Ich erinnere nur an die EU-Verordnung mit den graden Gurken. So ein Schwachsinn.
    Wenn man überlegt, dass wir auf der Erde mittlerweile über 7 Milliarden Menschen sind, wovon über 1 Milliarde Hunger leidet. Würden wir aufhören, die Dinge weg zu schmeißen, könnten wir ohne Probleme 9 oder 10 Milliarden Menschen ernähren.

    Mal weiter gedacht, das Wachstum von allen Lebewesen läuft Exponentiell. Dazu ein Beispiel anhand von Bakterien. Ein Beispiel-Bakterium teilt sich alle 30 Minuten. Somit sind es nach 30 Minuten 2 Bakterien, nach 60 Minuten 4, nach 90 Minuten 8, nach 180 Minuten schon 64 und nach 12,5 Stunden sagenhafte 33.554.432. Die Exponentialfunktion.
    Übertragen auf uns Menschen bedeutet dies, dass es 2050 wahrscheinlich schon 9,55 Millionen Menschen auf der Welt geben wird und im Jahr 2100 sind es 11,2 Milliarden (Schätzung UN).

    Zurück zum Thema. Um 1 kg Fleisch zu produzieren benötigt man 16 kg Getreide!! Außerdem 1000 mal mehr Wasser für die Erzeugung von einem kg Fleisch als für die Erzeugung von einem kg Weizen.
    Über 40 % der weltweiten Getreideernten werden somit für die Erzeugung von Fleisch verwendet. Zudem entstehen durch die Tierhaltung 50% mehr Treibhausgase als von allen PKW, LKW, Schiffen und Zügen zusammen. Würden die Menschen der Welt nur halb so viel Fleisch essen, könnten wir auch 12 oder 13 Milliarden Menschen auf der Welt ernähren.

    Versteh mich nicht falsch. Ich bin kein Öko und esse selbst gerne Fleisch, aber wenn ich mich mit dem wegwerfen von Lebensmitteln beschäftige, sehe ich die Dinge gerne global.

    Viele Grüße
    Ric

    • Oliver sagt:

      Hallo Ric,

      ich hasse es auch, Lebensmittel wegzuwerfen. Im Gegensatz zu Fräulein Zaster bin ich inzwischen so durchorganisiert, dass bei mir kaum Reste übrigbleiben. Ich finde es auch fatal, Lebensmittel wegzuschmeissen, wenn es genügend Leute gibt, denen es nicht so gut geht. Von daher ist die Resteverwertung durchaus sinnvoll und war früher absolut selbstverständlich. Da war der Wohlstand auch nicht so groß und es wurde auf einem Brot z.B. nur eine Wurstscheibe gelegt, weil das kostengünstig war. Kein Blödsinn, die Diskussion habe ich als Kind bei meinen Großeltern miterlebt. Da gabs dann auch den guten Sonntagsbraten nur am Sonntag.

      Ein bisschen Sorgen machen mir deine Ausführungen zur Weltbevölkerung. Deinen Standpunkt nach weniger Fleisch aufgrund der rasant anwachsenden Bevölkerungsentwicklung einschränken liest man ja häufiger. Ehrlich gesagt wäre es mir stattdessen wohler, man würde aktiv gegen diese Bevölkerungsexplosion vorgehen. Wenn man mal in Indien z.B. in Mumbai war und durch dieses wahnsinnig überbevölkerte Land gereist ist, ist das für einen Europäer auf Dauer nur sehr schwer zu ertragen und wird sehr stressig. Ich denke, dass sich heute 95% aller Umweltprobleme aus dem ungezügelten Wachstum der Menschheit ableiten. OK, einen Massenmord sollten wir wohl nicht begehen. Aber wenn ich deinen Gedanken mit der Einschränkung weiterspinne, frage ich mich: Was machen wir denn, wenn wir bei 30 Milliarden angekommen sind? Da hilft uns meines Erachtens auch die Resteverwaltung nicht mehr. Ich esse zwar nicht täglich Fleisch, schränke mich aber aufgrund deiner Gedanken auch nicht sonderlich ein. Aber das ist ein weites Feld und ich denke, es wird uns erst bewusster, wenn es überall zu viele Menschen gibt. Nur mit Ernährungseinschränkung werden wir es wohl nicht lösen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *