Mein wichtigstes, persönliches Sparziel?

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13 Responses

  1. Zu dem Job beispiel muss ich sagen das es zudem noch Arbeitsplätze gibt die einen Unglücklich und Krank machen und das bei schlechter oder mittelmäßiger bezahlung. Aber was du schreibst das Personen in einer ungeliebten Arbeit ihr Glück im Konsum suchen stimmt, soweit ich das beurteilen kann. Da meine Kollegen und ich alle unzufrieden sind mit unserer Arbeitsstelle (3 Schichtbetrieb an einem Hochofen (genaugenommen Kupolofen aber kennt eh keiner;)).
    Interessant ist aber das keiner an das Geld als lösung (Sparen, Investieren) oder als Quelle des problems (hoher Konsum, keine rücklagen) ansieht, ich denke mal es entsteht ein Tunnelblick auf das Hamsterrad vor einem und es ist schon so in fahrt das man besser nicht wegsieht aus Angst das man fehltritt und nicht mehr Schritt halten kann.

    Und sorry falls ich am Thema vorbei Quatsche .

    • Fräulein Zaster sagt:

      Tust du nicht. Wenn man wirklich in einem Job hängt, der unglücklich und krank macht, vielleicht sollte man dies ändern… und damit meine ich nicht nur mit sparen und Geld anlegen als Lösung – das dauert ja nun wirklich eine Weile – sondern einen direkten Jobwechsel. Ich weiß, dass das wesentlich leichter gesagt als getan ist, aber die Gesundheit ist das absolut Höchstse, was wir besitzen. Kein Job ist das wert.

  2. Oliver sagt:

    Ich finde es auch wichtig, zu definieren, wofür man spart. Bei mir ist es, dass ich mich eines Tages um finanzielle Belange nicht mehr kümmern mag, egal was ich tue. Einen Job, in dem man unzufrieden ist, haben sehr viele Leute. Es gibt aber extrem viele Jobs, wo man noch nicht mal den Luxus hat, etwas anzusparen, weil der Verdienst so niedrig ist. Wenn man in dieser Situation ist, wäre mein Hauptthema nicht sparen, sondern versuchen, mein Leben zu ändern, dass ich in eine bessere Position komme. Das ist aber nicht jedem gegeben. Gesundheitliche Probleme sind noch etwas ganz anderes. Das kann man nicht beeinflussen und dann ist es meistens auch mit dem Sparen vorbei. Man hat einfach andere Probleme. Von daher betrachte ich die Möglichkeit des Sparens als Luxus, da es nicht jedem gegeben ist. Und dafür bin ich schon mal dankbar.

    Motivierend z.B. für mich ist, dass ich sehe, das die monatlichen Einkünfte auch ohne höherem Arbeitseinkommen stetig steigen. Ich bin inzwischen so weit, dass es mir wehtut – wie in diesem Monat – wenn ich nichts sparen kann. Das ist für mich inzwischen zur Routine geworden. Aber ich finde schon, dass man sich Gedanken machen sollte, warum das macht. Wenn einem nichts einfällt, finde ich es durchaus legitim, die Wohnung mit Dingen vollzustellen oder auf die Seychellen zu fahren. Letztendlich ist es nur Geld, das sollte man nicht vergessen.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Da werde ich dir als Letzte widersprechen. Jeder soll sein Leben mit dem füllen, was ihn glücklich und zufrieden macht. Und wenn das Tinnef im Wohnzimmer ist, dann sei es so.

      Ich betrachte die Möglichkeit für die finanzielle Freiheit zu sparen als absolutes Privileg, das nicht jedem gegeben ist. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Möglichkeit habe, auch wenn ich noch viele Jahre davon entfernt bin dieses Ziel zu erreichen.

  3. Finanzkoch sagt:

    Hallo Alexandra,

    sehr schöner Artikel. Dein Ziel scheinst du schon erreicht zu haben. Du wirkst in deinen Artikeln immer sehr zufrieden.

    Herzliche Grüße
    Christoph

    • Fräulein Zaster sagt:

      Bin ich. Auch wenn mal die Kollegen nerven oder es so heißt in der Wohnung ist, dass man sich eigentlich nur noch in der Abstellkammer, alle Viere von sich gestreckt, auf den Boden legen möchte. Heißt ja nicht, dass ich rund um die Uhr mit dem Kopf in den Wolken stecke und „Kumbaya my Lord“ singe 😉

  4. Philipp sagt:

    Guter Artikel, ich finde es ghet vor allem auch um Freiheit und Unabhängigkeit, siehe hier: http://www.investresearch.net/ratgeber-finanzielle-unabhaengigkeit/

  5. Schöner Artikel! Vor allem finde ich es interessant, wie unterschiedlich die Artikel zum Thema „Was ist dein wichtigstes Sparziel?“ ausfallen. Da gleicht kein Artikel dem anderen. Für mich war das Thema Berufung übrigens auch sehr lange wichtig: Als Finanzberater, der verkaufen und seine Zahlen bringen musste, war ich totunglücklich. Als Seminarleiter habe ich mich schon wohler gefühlt und seit ich hauptberuflich schreibe, lebe ich meine Berufung jeden Tag. Wenn ich schreibe, bin ich oft im Flow und deshalb ist Bloggen die ideale Beschäftigung für mich.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Schön, dass du deine Berufung mittlerweile gefunden hast. Ehrlichgesagt geht es mir mit dem Schreiben genauso. Ich finde es wirklich schade, dass ich nicht mehr Zeit dafür finde – da ist mir meine Vollzeit-Stelle ein Stück weit im Weg.

      Ich habe schon immer viel gelesen und wenn ich die Kommasetzungsregeln noch einmal auffrischen würde, glaube ich wirklich, dass ich als Autorin glücklicher (und vielleicht sogar erfolgreicher) werden könnte, als in meinem jetzigen Beruf. Aber das ist Zukunftsmusik.

      Momentan genieße ich einfach die Zeit, die ich zum Schreiben finde. Wenn sich irgendwann einmal mehr ergeben sollte, wäre ich jedoch dankbar.

  6. stefan sagt:

    Hey Alexandra,

    herzlichen Glückwunsch zum verdienten Sieg bei der Finanzrocker Sommer-Blogparade.

    Freie mich schon auf den Podcast.

    Stefan von uebergeldreden.com

  7. Meiner Meinung nach sind Ziele Tools, die uns motiviert sein lassen. Ohne diese Ziele wäre jeglicher Erfolg, egal in welchem Lebensbereich unmöglich zu erreichen. Wenn wir diese Ziele erreicht haben, setzen wir uns mit großer Wahrscheinlichkeit wieder neue. Von daher werden wir nie alle unesere Ziele erreichen, weil wir uns ja immer wieder neue setzen. Davon lässt sich folgender bekannter Spruch ableiten: Der Weg ist das Ziel!

  1. 28. August 2015

    […] erste Frau hat Alexandra von „Sauerkraut und Zaster“ an der Blogparade teilgenommen. Ihr kurzer und prägnanter Beitrag hat mich wirklich nachdenklich gemacht, weil hier der Faktor X eine große Rolle spielt. Die Frage […]

  2. 20. Dezember 2015

    […] viele unterschiedliche Blogger beteiligt hatten. Leider waren nur zwei Bloggerinnen dabei. Und der Beitrag von Alexandra von Sauerkraut und Zaster stach heraus, weil er einfach anders war. Kurz, prägnant und nachdenklich. Genau das macht den Bog […]

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