Sparquote März – 94 %

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12 Responses

  1. Finanzwesir sagt:

    Meine persönliche Meinung nach bald 30 Berufsjahren:

    >>Schwierig, denn mittags wird man doch immer mal wieder in Versuchung geführt sich den Kollegen anzuschließen.

    Dieses Geld gehört nicht in die Spalte „Essen gehen“ sondern in „Berufliche Weiterbildung“.
    NICHT! mit den Kollegen Essen zu gehen, schneidet dich ab von allem was wichtig ist in der Firma. Am besten nicht nur mit den Jungs & Mädels aus der eigenen Abeteilung gehen, sondern auch mal mit dem Vertrieb, der Buchhaltung oder den IT-Jungs.

    Trink halt ein Wasser und nimm Dir was Kleines, aber nie zu gehen, ist keine Option.
    Dieses Geld ist gut angelegtes Geld.

    Gruß
    Finanzwesir

    • Es stimmt, dass man sich dann einfach etwas Kleineres nehmen sollte. Das ist der eigentliche Punkt, an dem ich scheitere. Ich gehe gar nicht so häufig, aber wenn, dann nehme ich mir die Sachen, die ich nicht oder nur aufwändig selbst zu Hause machen könnte. Und da ich koche wie eine Halbgöttin (sich selbst auf die Schulter klopf 😀 ) sind das eigentlich immer nur die ausgefalleneren und teureren Speisen. 😉
      Aber ja, ich will wirklich versuchen mich etwas zu bessern diesbezüglich.

      • Jürgen sagt:

        Am Vorabend etwas mehr kochen und am nächsten Tag mitnehmen. Damit bleibt der Kontakt mit den Kollegen bestehen und du senkst die Ausgaben. 2 Fliegen mit einer Klappe …

      • Wie schon gesagt – nicht gehen ist keine Alternative! Wenn Du nur 3 statt 5 mal die Woche mitgehst paßt das schon … als Frau kann man da immer die schlanke Linie als Grund fürs nicht mitkommen anführen (den Spruch höre ich zumindest häufiger von meinen Kolleginnen 😉
        Ach ja und wenn du kochst wie eine Göttin dann koch doch ab und an mal für ein paar Leute mehr … wir machen ein paar mal im Jahr „Resteessen“ in der Abteilung … so gab es z.B. vor 2 Wochen lecker Chili-„Reste“ von der Geburtstagsparty am Wochenende …

        Themenwechsel: 94 % Sparquote wow dachte ich mir beim Lesen der Überschrift, wovon hat denn die Frau den ganzen Monat gelebt … wohl nicht nur von Luft und Liebe 😉 … Ausgaben hattest Du diesen Monat ja auch … doch wenn ich es richtig verstehe berechnest Du die Sparquote als Verhält zwischen Investitionen und Gehalt (anders komme ich nicht auf Deine %-Zahl) … finde das „verzerrt“ ein wenig das Bild … persönlich finde ich das Verhältnis zwischen Investitionen und GESAMTeinnahmen aussagekräftiger, denn sonst sieht man nur, dass die Ausgaben (in Deinem Fall) nahezu komplett von Deinen sonstigen Einnahmen gedeckt sind … zugegeben wenn Du das über das ganze Jahr schaffst dann bist Du schon finanziell unabhängig von Deinem „Job“ 😉 … rechne ich mit „meiner“ Herangehensweise und Deinen Zahlen komme ich auf eine Sparquote von rund 38 Prozent – fast 4 mal so viel wie der deutsche Durchschnitt …nicht das ich Dir Deine 94% nicht gönne!
        VG
        Anton

  2. Daniel sagt:

    Schöner Artikel, der zeigt wie diszipliniert Du an das Thema rangehst.

    Aber der Finanzwesir hat völlig Recht: Ohne das tägliche Essengehen mit den Kollegen wirst Du schnell isoliert. Die Investition ist genauso wichtig wie die Investition in die eigene Bildung. Davon kannst Du nur profitieren!

    Viele Grüße
    Daniel

  3. Alexander sagt:

    Das Problem ist nicht das Essen gehen, sondern die Wahl der teuren Speisen. Ganz auf den Kollegenkontakt würde ich nicht verzichten. Aber warum nicht 2mal die Woche mitgehen und da etwas „sparen“.
    Ich sehe übrigens Mittagessen als Nahrungsaufnahme. Abends gibt es dann die guten Sachen.

    Also Eigenkapital mit Depotwert gleichsetzen halte ich psychologisch für gefährlich. Gerade bei fallenden Kursen kann das schon sehr die Nerven belasten. Ich setze Eigenkapital mit meinen gesparten bzw, investierten Kapital gleich. Sonst müsstest Du rechnerisch Steuerforderungen bzw. Gutschriften berücksichtigen. Für ein Mathegenie bestimmt kein Problem. Aber beim Investieren versuche ich die Kursschwankungen außen vor zu lassen. Macht sonst einen irgendwann irre.

    • Aber gehen wir nicht alle auf lange Sicht von steigenden Kursen aus? 😉
      Ich mach mir da wenig Sorgen. Und wenn es so weit kommt, berücksichtige ich auch Steuerforderungen und Gutschriften, versprochen! 😀

  4. Stefan sagt:

    Hallo. Schöner Blog, aber so ganz anonym wird es nicht gehen.
    Früher oder später (eher früher) wird das fehlende Impressum abgemahnt und dann sinkt die Sparquote empfindlich.

    LG

    • Danke für den Hinweis, darüber hatte ich noch nie nachgedacht. Ich mache mir jedoch relativ wenig Sorgen, weil ich keine Werbeeinnahmen oder Sonstiges aus dem Blog habe. Der ist zu meinem reinen Vergnügen.
      Nichtsdestotrotz werde ich mich für den Fall, dass sich ein gelangweilter Anwalt darauf spezialisiert haben sollte, Leuten wie mir an den Kragen zu gehen, mal mit Rechtsschutzversichungen auseinander setzen.

  5. Und wie kommen Sie auf 94 % Sparquote? Sie haben Einnahmen von 3391 € und sparen 2000 €: Das sind für mich 2000 / 3391 = 58 % Sparquote. Oder setzen Sie die 2000 € nur in Relation zum Nettogehalt, also 2000 / 2233 = 89 %. Wenn man den Nebenjob einbezieht, kommt man vielleicht auf 94 %.

    Sie sind eine gute Partie, wenn man das so sagen darf: Jung, Akademikerin, sparsam, mit einem klaren Ziel. Ich werde mich mal durch Ihren Blog durchlesen.

    • 2092 / 2233 = 94%
      Ja, ich nehme immer mein Festgehalt als Berechnungsgrundlage. Das hat genau einen für mich entscheidenden Grund: Der Fulltime-Job ist das, worauf ich irgendwann verzichten können möchte. Ich habe, wenn es soweit ist, nicht vor auf der faulen Haut zu liegen, sondern werde weiterhin Einnahmen haben, ob aus Nebenjobs, Geschäftsideen, Verkäufen oder Dividenden. In dem Moment, wo ich regelmäßig 90-100% meines Gehalts sparen kann, brauche ich dieses nicht mehr. Das ist der Moment, an dem ich das Laufrad verlassen werde.

      Natürlich sind Monate wie der März aktuell eine Ausnahme, aber ich hoffe, dass diese Ausnahme irgendwann zur Regel wird. :)

      Lieben Dank und viel Vergnügen auf meinem noch sehr jungen Blog. Manchmal blubbere ich nur vor mir hin, aber ich freue mich trotzdem über jeden Besucher :)

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