Vom Lebenssinn zum Tagesziel

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13 Responses

  1. Anna sagt:

    Es ist immer schön, wenn man seine Quellen angibt. Gerade wenn man die Wortwahl fast 1 zu 1 übernimmt. Man muss sich nicht alles selbst ausdenken und oft ist es ja auch so, dass ein anderer einfach besser in Wotrte fassen kann was man selbst nur diffus fühlt, aber man muss dann auch denjenigen würdigen, der einem die Worte geschenkt hat…

  2. Christoph sagt:

    Den Abschnitt „Quartalsziele / Monatsziele / Wochenziele / Tagesziele“ finde ich klasse. Ich glaube es gibt viele junge Menschen die einfach in den Tag hinein leben. „Wo siehst du dich in einem halben Jahr?“ Antowort: „Ach keine Ahnung“.
    Man muss sich persönliche Ziele setzen, um etwas in seinem Leben zu erreichen. Sehr angenehm zum lesen, schöner Beitrag.

    LG

    • mafis sagt:

      Das ist leider wohl sehr war. Wirklich wenige haben wirklich ein Ziel und dann kann ja auch nichts wirklich bei rumkommen. Man hat dann halt ein wenig Glück vielleicht. Daher wird wohl auch meist der normale Weg genommen, wie „jeder“ ihn macht. Dann braucht man Ziele nicht…. :(

      Aber cool, wenn der Eintrag gefällt. Wir waren uns nicht sicher, wie die Beiträge hier ankommen würden :) aber irgendwie hat man ja immer Überschneidungen

  3. Oliver sagt:

    Das mit den Zielen ist so eine Sache. Ich bin davon im großen und ganzen abgekommen, außer übergeordnete Ziele. Eines ist, zufrieden mit meinem Leben zu sein. Das gelingt mir inzwischen viel besser als es vor einigen Jahren. Ein zweites ist die finanzielle Freiheit. Ansonsten strebe ich eigentlich nicht sonderlich viele feste Ziele an. Für mich persönlich klingt der Absatz mit den Tageszielen ungeheuer anstrengend. Und ich mag mich nicht jeden Tag anstrengen und auch noch daran denken, wie ich mein Tagesziel erreiche. Es gibt aber diszipliniertere Menschen als wie meine Wenigkeit und die brauchen das vielleicht. Nur mal so ein Beispiel: Ich könnte im Jahr locker nochmal 10.000 € sparen, wenn ich wirklich diszipliniert wäre. Und wenn ich das vielleicht getan hätte, bräuchte ich nicht nochmal vier bis fünf Jahre regelmäßig zu sparen, bis ich FI erreicht habe. Aber was spricht dagegen, es sich hin und wieder mal gut gehen zu lassen und wegzufahren oder Dinge zu tun, die Geld kosten? Wichtiger ist es für mich, lieber zufriedener zu leben, auch wenn ich mich nicht sklavisch an meine Pläne halte. Ich habe festgestellt, dass man mit der Zeit Pläne & Ziele verwirft oder abändert. Wenn man das Ziel erreicht hat, habe ich nicht immer die Zufriedenheit bei der Erreichung gefühlt.

    Im geschäftlichen hat ja jeder von uns Ziele, das ist ziemlich zwangsläufig. Und wenn ich die dauerhaft nicht erreiche, dann werde ich mir was anderes suchen müssen. Also hechelt jeder von uns in diesem Bereich fremden Zielen hinterher. Im privaten möchte ich das aber nicht so erleben. Ich gehe z.B. gerne in die Berge und habe einige Freunde dabei, um von Hütte zu Hütte zu wandern. Man begegnet inzwischen in den Bergen immer mehr leute, die mit dem Rad irgendeinen Berg herauffahren und Zeiten erreichen möchte. Oder noch besser: Jogger, die einen Berg rauflaufen. Es gibt auch die Zeitgenossen, die gerne an einem Tag sieben Gipfel (kein Witz) erreichen möchten, sonst sind sie nicht glücklich. Aber seien wir mal ehrlich: Das sind doch alles sinnlose Ziele. Außer mich selber interessierts doch kein Schwein.

    Ziele setzen hört sich natürlich vernünftig an und ist etwas für erfolgreiche Menschen. Das suggeriert oben die Liste. Ich muß sagen, ich habe schon sehr reiche und erfolgreiche Menschen getroffen. Wenn sie keine Workoholiks waren, dann hatten die recht häufig nur das Ziel, den Tag möglichst angenehm zu verbringen. Ist auch ein sinnvolees Ziel, finde ich. Was ich damit sagen möchte: Macht euch doch nicht so viel Stress im Leben. Versucht doch einfach, so angenehm wie möglich zu leben. Wer nicht ganz doof ist, findet auch einen Job, der gut genug bezahlt ist, um etwas zur Seite zu legen, wenn er nicht der Konsuminflation anheim fällt. Aber selbst wenn: Was solls? Irgendwann wird das Konsumzeugs von alleine langweilig und man kann dann schon was beiseite legen. Zudem kommt noch dazu, dass man ab 30 aufwärts besser verdient und dann sind 300 €/Monat nicht mehr wirklich die Welt.

    • mafis sagt:

      Was für ein Kommentar, aber du hast natürlich in vielen belangen recht. Jeder Mensch ist dort anders, der eine braucht es und der andere will es nicht. Aber so ganz ohne Ziele bist du ja dann auch nicht und das treibt dich ja auch an. Der Detailgrad ist dann von jeden zu jeden unterschiedlich.

      Für mich selbst sind Ziele eine Motivation und dafür nutzte ich viele meiner großen Ziele. Und das Wort Ziele ist wohl auch nicht immer der passende Begriff gewesen. Den häufig sind es auch Resultate z.B. ein gutes Abendessen haben oder einen schönen Tag verbringen. Also nicht jeder Tag ist sozusagen akribisch verplant, sondern es setzt die Prioritäten für den Tag. Daher ich tue oft Dinge, welche mich grade erfüllen. Daher sind diese Ziele/Resultate doch meist Dinge, welche mich sehr erfüllen und wenn es nur ein gute Essen ist.

      Aber ich glaube das ist ein Thema, wo man endlos drüber diskutieren kann. Jeder hat da wohl seine Ansichten.

      Womit ich aber vollkommen übereinstimme man darf es alles nicht zu ernst nehmen. Es sollte immer ein Rahmen sein, aber nie ein Zwang sein. Jeder sollte seinen Weg gehen :)

  4. Zielsetzungen und somit eine klare Vorstellung von dem was ich gern möchte und dem was ich NICHT möchte gehören für mich zu einem erfüllten Leben dazu. Ich kann nur sagen, dass ich so viele Ziele definieren könnte, dass ich diese wahrscheinlich nie im Leben erreichen werde(Reise ins Weltall), aber die Möglichkeit einige erreichen zu können (Finanzielle Freiheit), oder bereits erreicht (Marathon) zu haben, erfüllt mich mit Stolz und Selbstachtung. Dabei geht es mir nicht darum eine to do Liste abzuarbeiten, vielmehr das ständige Wachsen der eigenen Persönlichkeit. Für mich ist klar 2016 gibt es wieder private-, berufliche-, sportliche-, finanzielle-, action und fun Ziele ohne Ende!
    Beste Grüße
    Fiete

    • mafis sagt:

      Das mit den endlosen Zielen kenne ich auch zu gut. Wichtig ist dann glaube die Prioritäten, was ist einem wirklich wichtig und teilweise auch realistisch 😉 (siehe Mars). Auch wenn nichts unmöglich ist.

      Und mit der ToDoListe haste du vollkommen recht. Einfach etwas abarbeiten bringt keine Erfüllung, aber wenn man wächst und sich seiner wichtigen Dinge im Leben annimmt, dann schon. Daher sollte man Ziele wohl auch nie zum Abharken haben, sondern weil sie etwas positives Auslösen.

      Und das mit den Zielen für 2016 klingt super 😉

      Gruß,
      mafis

  5. Finanzwesir sagt:

    Hm, Ziele, Ziele, Ziele, runtergebrochen bis auf den Tag, die Stunde.
    Ich weiß nicht so recht.
    Ich halte mittlerweile das Nein-Sagen für wichtiger als das Zielesetzen. Wir leben in einer Welt in der man immerzu Ziele haben muß, etwas tun muß, umtriebig sein muß. Silvester auf dem New Yorker Times Square, im Sommerurlaub wrestlen mit Feuerquallen vor Thailand und dann bei Jochen Schweizer einen Fallschirmsprung mitten in die Stierhatz von Paplona gebucht.
    Wo man hinschaut, einfrig planende Menschen, die ihre „Bucket Listen“ befüllen. Das ist das Vorrecht der Jugend.

    Ich für meinen Teil halte das Rumlungern für das am meisten unterschätzte Ziel. Das habe ich ja auch im Interview mit der Hausherrin zum besten gegeben.

    Woher soll ich denn wissen, welche Ziele ich habe, bevor ich nicht gründlich darüber nachgedacht habe, ob das auch meine Ziele sind oder ob das Ziele sind, von denen ich glaube, dass es meine sind. Ohne solides Rumlungern werde ich das nie wissen.
    Was glaubt ihr denn, wie die ganzen Finanzwesir-Texte entstehen? Durch Rumlungern, Metal hören und sich seinen Teil denken. Wenn ich mir genug überlegt habe, muss ich es nur noch aufschreiben.
    Aber ab und an hat auch der Finanzwesir ein oder zwei knallharte Tagesziele. Für heute wäre das: Der Müll muss raus.

    Gruß
    Albert

    • mafis sagt:

      😀 so langsam glaube ich das Wort Ziele habe ich hier falsche gewählt. Resultate wäre wohl eher der passende Begriff gewesen, weil ich auch sonst häufig den Begriff „Outcomes“ genommen habe. Nur Zielen nachjagen wäre wirklich der falsche Ansatz, aber jeden Tag irgendwie etwas sinnvolles zu tun, da sieht es schon anders aus für mich. Daher auch rumlungern kann für mich auf dieser Resultatliste mal stehen. Aber die jungen sind wohl wirklich noch sehr auf das erreichen fokussiert. Irgendwann wird das bestimmt auch anders 😉

      Und ja, ob Ziele wirklich meine sind erfährt man nach meiner Meinungen nur durch einen Weg. Es auszuprobieren, wenn man merkt es ist nichts, dann lässt man es halt wieder bleiben. Daher auch jeder Tag ein neuer Start.

      Gruß,
      mafis

  6. Ex-Studentin sagt:

    Das Gedankenspiel als 80-Jährige gefällt mir. Ich habe ein paar Langzeitwünsche im Leben, keine wirklichen Ziele. Ziele sind sinnvoll, wenn man weiß, was man definitiv will. Aber ich bin noch jung und lasse vieles auf mich zukommen. Grob jongliere ich im Kopf, wo die Reise hingehen könnte. Genaueres ergibt sich meist von selbst. Man sollte Ziele nicht erzwingen, damit man den Spaß an der Sache nicht verliert.

    • mafis sagt:

      Der letzte Satz ist wohl mit der wichtigst Satz. Ziele erzwingen wird nie ein gutes Ende haben.

      Irgendwie machst du dir ja im Kopf Ziele bzw. Resultate, welche du am Ende haben willst. Solche Resultate ergeben sich ja meist dann auch nicht Zielgenau, sondern es ergibt sich ein weg. Aber erst mit solchen Gedanken macht man sich ja auch erst auf die Reise und geht los. Und darum geht es wohl. Etwas im Kopf zu haben als Bild und zu starten.

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