Halbzeit! Zwischenstand Zielerreichung 2015

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31 Responses

  1. Dummerchen sagt:

    Wege, Geld zu sparen, gibt es viele. Ich persönlich stehe mehr auf Einmal-Aktionen, die dann dauerhaft automatisch wirken. Da ich Deine konkreten Lebensumstände nicht kenne, werfe ich mal mit einem persönlichen Best-Of um mich:

    * Stromkosten:
    – Anbietervergleich, aber nicht auf Lockangebote mit verzwickten Klauseln eingehen
    – Energiemessgerät (aka „Strommessgerät“) für kleines Geld (10€) zulegen (oder bei den Stadtwerken ausleihen) und akribisch alles durchmessen. Standby-Schurken und harmlos wirkende Stromfresser (z.B. Deckenfluter(!!!)) enttarnen und ersetzen/abschalten. Auch ein Leuchtmittelwechsel (LED!) kann Wunder wirken.

    * Wasserverbrauch:
    – Druckminderer in der Dusche einsetzen. Weder ich noch meine Frau merken es, wenn sich nur halb so viel Wasser in der gleichen Zeit über den Körper ergießt. Die Wasserrechnung merkt es schon.
    – Bei Wassersparstrahlern gilt ähnliches.
    – Trinkwasser aus der Kiste? Geht auch mit einem CO2-Sprudler – außer bei Wassergourmets ;-).

    * Abos?? Alle(!) auf die Probe stellen. Wenn’s umbedingt das spezielle Zeitschriftenabo sein soll, kann man sich sog. Prämienabos bedienen (und rechtzeitig wieder kündigen!).

    * Telekommunikation:
    – Mobilfunk-Tarif (ok, hast Du schon geprüft): Passt der Tarif zu den Bedürfnissen?!
    – Festnetz-Tarif? Neukunden-Angebote erhält man mitunter auch als Altkunde – einfach mal höflich und nett anrufen, ob man demnächst kündigen müsse, um Neukunde werden zu können. (Gilt natürlich nicht nur für diese Branche.)

    * Kosten für die Geldanlage:
    – Wer für Girokonto/Kreditkarte zahlt, sollte wechseln. Nur für einen Wechselbonus würde ich den Aufwand (insbesondere beim Girokonto) nicht betreiben.
    – Fürs Wertpapierdepot gilt ähnliches. Die Filialbank um die Ecke hätte für mich keinen Mehrwert und daher auch keine höheren Kosten verdient.

    Generell hilft natürlich die Frage „Brauche ich das wirklich bzw. habe ich auch in einem Jahr noch Freude daran?“ bei jeder Kaufentscheidung. Auch ein reduzierter Glaube an „Marken“-Qualität schont den Geldbeutel.

    Aber ich fürchte, das meiste wirst Du (bei deinem monatlichen Budget) eh schon beachten. Vielleicht ist trotzdem was für Dich (oder einen anderen Mitleser) bei meinem Schuss aus der Hüfte dabei.

    Lieben Gruß
    Dummerchen

    • pfennigfuechsin sagt:

      Herr Zaster ist mein persönlicher Wasser/Stromkosten-Sparfuchs. Der Vergleicht immer schön fleißig unsere Verträge und hat schon fast überall auf LED umgerüstet. Toller Mann 😀

      Abos u.ä. habe ich im Laufe der Zeit alle entsorgt. Nur der ADAC-Vertrag ist mir entgangen. Die Rechnung ist letzte Woche eingeflattert. Schön nochmal grundlos für dieses Jahr 50€ blechen. Dabei bin ich autolos seit Ende 2014.

      Festnetz haben wir gar nicht mehr. Wurden wir eh nie drauf angerufen 😉

      Sehr gut finde ich die CO2 Sprudler. Das ist echt eine Überlegung wert. Ich muss mal durchrechnen, wann der sich rentiert. Und einen Strommesser an meine Geräte klemmen will ich auch unbedingt machen! Da gibt es bestimmt den ein oder anderen Strom-Ganoven.

      Danke für die Denkanstöße, Dummerchen 😉

  2. Alexander sagt:

    Hm, wenn ich deine Ziele so anschaue und deren „Verfehlungen“ würde ich mir keinen Kopf machen. 4,5 % statt 5 % Gehaltserhöhung. Super, schau mal die Tarifabschlüsse an. Bafög-Rückzahlung läuft etwas anders als geplant. Wayne? Insgesamt läuft es doch super, alleine deine Sparquote ist ein Traum.
    Setze die Ziele etwas niedriger an und du kannst lauter grüne Häckchen setzen :) Macht viel mehr Spass.

    Tipps zum Sparen hab ich nicht, da ich wenig spare und im „Luxus“ schwelge.

    • pfennigfuechsin sagt:

      Auch ne Idee die Ziele einfach ein bisschen niedriger zu setzen. Aber ehrlich gesagt stört es mich gar nicht das ein oder andere Ziel knapp zu verfehlen. So ein bisschen Leistungsdruck hat noch keinem geschadet 😉

      „Luxus“ 😀

  3. Der Investor sagt:

    20.000€ an Eigenkapital? Mal schauen wir bis zum Ende des Jahres mehr hat! Challenge accepted.
    Mal im Ernst, deine Ziele sind vorbildlich.

    Weiter so!

    • pfennigfuechsin sagt:

      Eine Challenge… interessant… Dein Depot ist schonmal dicker als meins. 15-16k. Hast du sonst noch Anlagen? Ich muss doch wissen, mit wem ich mich gegebenenfalls messe… 😉

  4. Finanzrocker sagt:

    Wow! Ich kenne keinen, der so stringent die Ziele verfolgt wie Du. Ist manchmal wirklich ein bißchen zu verbissen, aber wenn ich einem Neusparer zeigen möchte wie es geht, werde ich künftig immer auf Deinen Blog verweisen! Dir ist schon klar, dass Du mit Deinem Blog ein Trademark aufgestellt hast, oder? 😉

  5. Ric sagt:

    Hallo Pfennigfuechsin,

    was deine Bafög-Tilgung betrifft, mir wurde leider nichts von der Summe erlassen.
    Ich habe mich aber genauso wie du entschieden die Summe in Raten abzustottern und das Geld für mich arbeiten zu lassen.

    Ps. schönes Theme

    Gruß
    Ric

  6. Klaus-Dieter sagt:

    Respekt. Ich habe selten so jemanden gesehen, der seine Ziele was die Finanzen betrifft, so konsequent verfolgt wie du (euch).
    Wenn jemand ein Vorbild braucht, wie man Geld sparen kann und gleichzeittig ein Vermögen aufbaut, dann kann man getrost deine Seite empfehlen. Noch ein Tipp von mir. Vielleicht schaust du dich noch mal nach anderen Einkommensquellen um. Denn bei einer Erfolgreichen Geldanlage ist es immer besser auf mehreren Beinen zu stehen. Wenn man sich erfolgreiche Menschen anschaut, dann machen das eigentlich alle.

    Viele Grüße

    Klaus-Dieter

  7. Ich bin immer wieder erfreut, wenn sich junge Menschen verstärkt um ihr Geld kümmern.
    Eine Sparquote von über 60% ist wirklich beeindruckend. Die meisten denen ich als Ziel nenne mindestens 50% ihrer Einkünfte zu sparen, winken gleich ab.
    Sparen bzw. dauerhaft unter seinen finanziellen Möglichkeiten zu leben ist die eine wichtige Seite. Aber noch wichtiger finde ich auch auf die Einnahmenseite zu schauen, ob man diese auch noch erhöhen kann. Die Gehaltserhöhung war ja schon einmal ordentlich und wenn hier weiter so interessant gebloggt wird, werden zukünftig auch noch weitere Einnahmen dazukommen.

    Weiter viel Erfolg und Grüße von Berlin nach Berlin!

    • pfennigfuechsin sagt:

      Hallo Lars,
      wie schön, dass du hier vorbeischaust und herzlichen Dank für die Aufnahme in deinen Blogroll. Ich bin eine fleißige Leserin deiner Beiträge.

      Stimmt, es gibt nur zwei Möglichkeiten reich zu werden: Unter seinen Verhältnissen leben oder mehr Geld verdienen. Am Besten beides. Ich versuche jedenfalls an beiden Punkten zu arbeiten.

      Grüße :)

  8. Mark Silk sagt:

    > und hat schon fast überall auf LED
    > umgerüstet.

    Das lohnt sich nicht immer. Es dauert Jahre bis sich die hohen Preise der LEDs amortisiert haben. Es ist fraglich ob die LEDs überhaupt so lange leben. Die Lebenszeit ist manchmal erstaunlich kurz, anders als die Werbung verspricht.

    • pfennigfuechsin sagt:

      Man kann’s halt nie richtig machen 😀
      Naja, jetzt sind sie schon getauscht, also werde ich nicht hinterherweinen :-)

    • Dummerchen sagt:

      „Das lohnt sich nicht immer “ ist eine schöne Formulierung. „nicht immer“ ist herrlich unverbindlich :-). Dass es sich aber oft lohnt, wurde schon häufiger festgestellt, z. B. hier:
      https://www.test.de/LED-Lampen-im-Test-So-gut-und-guenstig-wie-nie-4831275-0/

      • Paul sagt:

        Stiftung Warentest ist bei elektrischen/elektronischen Geräten keine kompetente und keine seriöse Quelle. Die haben da schon viel Murks gemacht. Die können Schweißnähte überprüfen, aber keine Elektrosachen.

        • Dummerchen sagt:

          Genau. Und damit ist das natürlich widerlegt. Dann liefere doch bitte mal einen aktuellen Test, der die Gegenthese belegt. Viel Spaß bei der Suche.

          Es ist richtig, dass nicht jede LED gut ist, aber dass hochwertige LEDs üblicherweise den Einkaufspreis innerhalb kurzer Zeit „reinspielen“, ist keine Frage der Testkompetenz.

          • Linus sagt:

            Dazu braucht niemand einen Test, da muss man nur etwas rechnen und berücksichtigen wie lange die meisten LEDs wirklich halten. Die Preise für LEDs sind einfach noch viel zu hoch. Da nutzt der geringe Energieverbrauch nicht viel. Was bezahlst du für eine LED, die etwa so hell ist wie eine 40Watt Glühlampe? Und auch Marken LEDs zum „Markenpreis“ sind meist nicht sehr langlebig. Da muss man viel Glück haben.
            Ich verwende auch LEDs, aber weniger aus Kostengründen, sondern weil die Wohnung in die ich gezogen bin keine Lampen hatte und ich alles neu gemacht habe. Dabei gefällt mir das kalte Licht der LEDs viel besser als Glühlampenlicht weil es mehr dem Sonnenlicht entspricht. Aber vorhandene Glühlampen würde ich nicht zu Gunsten von LEDs rauswerfen.

          • Dummerchen sagt:

            Spannend, wie sehr sich die Anti-LED-Front hier aufbaut. Im Grunde ist es mir ja total egal, wer welche Lampen einsetzt, aber sei es drum:
            40W-Ersatz: Osram LED Star Classic B40 erhält man schon für rund 8 Euro und bei größeren Bestellungen auch deutlich günstiger.
            Was spart man pro Stunde? -> 40Wh – 6Wh = 34Wh elektrische Energie
            Wie viele Stunden muss die Lampe im Jahr leuchten, damit die 8 Euro wieder eingespart sind? -> Bei ca. 25ct/kWh braucht man ca. 32kWh und somit rund 1000h im Jahr. (Ich hol jetzt keinen Taschenrechner raus.)
            -> Leuchtet die Lampe drei Stunden am Tag, sind die kompletten Anschaffungskosten ggü. einer herkömmlichen Glühlampe eingespart.

            (Freu mich schon auf die nächsten Einwände ;-)! Wahrscheinlich leuchtet die besagte Lampe weniger als 3h oder der Stromtarif ist deutlich günstiger, gell?!)

    • Die Kinderkrankheiten bei LED-Beleuchtung sollten schon besiegt sein. Ansonsten kann ich noch Kompaktleuchtstofflampen empfehlen. Die haben sich bewehrt und viel geringer als LED-Lampen ist der Wirkungsgrad auch nicht.

  9. Rico sagt:

    Bafög, da knabber ich auch noch dran, zum Glück nicht so viel wie bei dir. Habe mich trotzdem für die langfristige Tilgung entschieden und zahl ein paar Euro mehr. Ich fühl mich besser mit dem Geld auf meinem Konto als auf dem Konto anderer :-)

    • pfennigfuechsin sagt:

      Das trifft auch für mich den Nagel auf den Kopf. Aber es war schon so, dass das quasi ein zinsloses Dahrlehen ist, oder? Das heißt, man hat wirklich nichts davon, wenn man schneller abbezahlt, als notwendig.

      • Rico sagt:

        Nein, ich hätte mit dem abbezahlen knapp 500 Euro Sparen können. Der Zeitpunkt für die Frist war mir aber zu knapp, ich hätte das Geld komplett aus dem Aktiendepot entnehmen müssen und hätte hinterher kaum noch etwas zum investieren übrig gehabt. Das wollte ich einfach nicht :/

  10. Keep Cool sagt:

    Bei Nahrungsmitteln kann man auch ganz gut Kosten sparen, Reis und Nudeln in Großpackungen zb verderben ja nicht. Anstatt abgefüllter Fruchtsäfte das Konzentrat selber kaufen (90% der Fruchtsäfte sind eh nur mit Konzentrat gemischt) Wasser dazu fertig.
    Naja und da du nen Garten hast das was du gerne isst selber anbauen und auch Einkochen oder Einfrieren, dann haste es günstig zur Hand wenns im Winter teurer wird.

    • Fräulein Zaster sagt:

      Ich bin die Königin des Haltbarmachens :-) Pestos, Chutneys, Salzgemüse halten sich ewig und selbstgemacht schmeckt es ja immer besser.

      Was die Großpackungen angeht, ist mir aufgefallen, dass Standard-Supermärkte wie z.B. Aldi häufig gar keine Großpackungen führen und wenn sind diese meistens immer noch teurer, als ich Großmärkten wie Kaufland, SB und Metro. Leider habe ich diese nicht in meiner Nähe.

  11. Blauer Max sagt:

    Hallo,
    bei mir hat es sich inzwischen bewährt, das Budget für das Haushaltsgeld der Woche in Bar abzuheben. Anschließend werden die täglichen Einkäufe nur noch in Bar bezahlt. Es erfordert allerdings ein hohes Maß an Selbstkontrolle und -diszplin. Auch den bisher gewohnten Komfort der Kartenzahlung vermisst man bisweilen.
    Positiver Effekt: Plötzlich reicht das Wochenbudget (überwiegend) wieder.
    Größere Anschaffungen werden natürlich weiterhin mit der Karte beglichen.

    Ferner verfahre ich nach dem Grundsatz: Kleinvieh macht auch Mist. D.h., auch wenn etwas nur wenige Cent oder EUR kostet, muss ein Kauf auch notwendig sein. Wie oft höre ich den Spruch: „Ach, das kostet doch nur so wenig.“ Das allein ist keine Begründung. Wenn man sich drauf einlässt, hat man verloren.

    Letzter Tipp, der allerdings allgemein bekannt sein dürfte: Bevor man Lebensmittel einkaufen geht, wird ein Essensplan erstellt, die vorhandenen Vorräte gesichtet und ein Einkaufszettel erstellt. Einkaufen geht man dann natürlich mit vollem Magen und nicht halb verhungert.

    Gruß
    Blauer Max

  12. Blauer Max sagt:

    Hallo,
    ich persönlich habe mit drei Dingen gute Erfahrungen gemacht:
    1. Einkäufe des alltäglichen Bedarfs werden in Bar bezahlt.
    Das Wochenbudget wird am Geldautomaten abgehoben. Anschließend werden die täglichen Einkäufe ausschließlich in Bar bezahlt. Man wundert sich, wie schnell man sonst mit der Karte bezahlt. Nun schaut man in die Geldbörse, um festzustellen, ob das Geld noch reicht.
    Das erfordert ein hohes Maß an Selbstkontrolle und -disziplin. Den Komfort der Kartenzahlung vermisst man natürlich bisweilen. Aber: Plötzlich reicht das Haushaltsgeld wieder (öfters).

    2. Kleinvieh macht auch Mist.
    Die Begründung – und ich höre sie häufiger – das würde doch nur wenig kosten zählt allein nicht. Für jeden Kauf, unabhängig vom Betrag, muss es einen guten Grund geben. Hier heißt es konsequent sein. Ansonsten läppern sich auch Minibeträge über Wochen und Monate zu stattlichen Summen zusammen.

    3. Lebensmitteleinkäufe nur mit Einkaufszettel
    Erst wird ein Essensplan gemacht und anschließend die heimischen Vorräte gecheckt. Mit dem Einkaufszettel geht man dann einkaufen; nicht mit leerem Magen und Heißhunger. Da man ständig essen und trinken muss, lässt sich hier mit etwas System richtig Geld sparen.
    Auch können die Standardprodukte, die man permanent benötigt, in einer Einkaufsliste zusammentragen werden, um so besser Preisvergleiche anstellen zu können.
    Gruss
    Blauer Max

    • Fräulein Zaster sagt:

      Du sprichst mir aus der Seele. Wobei ich das mit der Barzahlung genau andersrum sehe. Wenn ich Bargeld in der Tasche habe, kaufe ich mir häufiger mal irgendwas im Vorbeigehen. Oft kann man eine Kleinigkeit nämlich sowieso nicht mit Karte zahlen und kauft sie dann halt einfach nicht.

      Zu 3: Essenspläne sind mir zu streng. Ich kaufe einmal am Wochenende groß Lebensmittel. Zwei Rezepte lege ich mir bereit, die ich am Wochenende koche. Dann aber direkt für 4-6 Portionen, von denen ich 3-4 einfriere (je nachdem wie gefräßig sich Herr Zaster auf die Mahlzeit stürzt ) und mir dann irgendwann auf Arbeit warm mache.
      Ansonsten habe ich eine Einkaufsliste auf meinem Handy mit Standard-Lebensmitteln, die wir immer im Haus haben und mit denen ich ziemlich viele Gerichte spontan kreieren kann. Im Laufe der Woche streiche ich in dieser Liste an, was wir verbraucht haben, sodass ich das beim nächsten Einkauf direkt wieder nachkaufen kann.
      Das System funktioniert hervorragend bei uns. :-)

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